Zitiert: Warum man von Service-public-Medien nicht direkt profitieren muss

Service-public-Medien bieten eine kommunikative Infrastruktur, von der wir alle profitieren – egal, ob wir das Medienangebot häufig, ab und zu oder gar nicht nutzen. Denn Service-public-Medien bieten in vielerlei Hinsicht einen messbaren Mehrwert für die ganze Gesellschaft. Das lernen wir aus den empirischen Studien. Eine Annahme der No-Billag-Initiative würde nicht nur das Mediensystem schwächen, sondern die Gesellschaft insgesamt.

Auf die Frage «Warum soll ich für etwas bezahlen, was ich nicht nutze?» lässt sich eine klare Antwort geben: weil es Ihnen trotzdem nützt.

 

Mark Eisenegger und Linards Udris, republic.ch, 15.2.2018 (online)

Zitiert: Verlagsprobleme hausgemacht

Eine Untersuchung der Universität Oxford zeigt, was Verlagen derzeit am meisten Sorgen bereitet – nämlich nicht die vorgebliche Übermacht der großen Internetkonzerne aus den USA, sondern Probleme, die ihre Wurzel im eigenen Haus haben. „Dafür, dass so viel über Veränderung geredet wird, findet erstaunlich wenig Veränderung statt.“ Die Gründe dafür seien hausgemacht; Egoismus und mangelnde Bereitschaft der Mitarbeiter zum Wandel.

 

Christoph Fuchs, sueddeutsche.de, 09.01.2018 (online)

Zitiert: Problem der deutschen Filmförderung

Das Problem bei der staatlichen Filmförderung ist, dass sie großen Studiobetreibern, vor allem bei der Beherbergung amerikanischer Produktionen, zugutekommt. Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis. Wir leben hier in Europa in völlig unterschiedlichen Gesetzmäßigkeiten.

Das ist vor europäischem Recht gar nicht statthaft. Ich möchte eine Inhalteförderung – und keine Studioförderung.

 

Nico Hoffmann, handelsblatt.com 13.02.2018 (Paid Content)

Wahl der Direktoren/Präsidenten: ein medienpolitischer Flickenteppich

Die Wahl von Ex-Staatssekretär Marc Jan Eumann zum rheinland-pfälzischen Medienaufseher wurde heftig kritisiert. Aber ist das Wahlverfahren nur bei der Landesmedienanstalt in Rheinland-Pfalz undurchsichtig? Der journalist hat sich in den anderen Bundesländern umgehört und dokumentiert den Stand der Regeln sowie die Herkunft der Amtsinhaber.

 

Zitiert: Gehen Frauen mit Fördersummen im Filmbereich effizienter um?

„Eine Studie zu Filmfördermitteln im Jahr 2016 hat ergeben, dass Regisseurinnen die Gelder deutlich effizienter eingesetzt haben als männliche Kollegen. Habe eine Frau Regie geführt, dann habe sie durchschnittlich 13 Euro Fördermittel benötigt, um einen Kinobesucher ins Kino zu locken, dagegen habe ein männlicher Regisseur dazu mit 41 Euro fast das Dreifache gebraucht, heißt es in der Analyse der Kommunikationswissenschaftlerin Elizabeth Prommer vom Institut für Medienforschung der Universität Rostock. Zudem habe man festgestellt, dass Regisseurinnen fast doppelt so viele Frauen in ihren Filmen zeigen wie Regisseure“, meldet der Deutschlandfunk. Für die Analyse wurden die Fördersummen der Filmförderungsanstalt und des Deutschen Filmförderfonds addiert und durch die Anzahl der verkauften Kinokarten geteilt. Bei den für das Jahr 2016 uraufgeführten deutschen Kinofilmen führten. Weiterlesen Zitiert: Gehen Frauen mit Fördersummen im Filmbereich effizienter um?