Medien

Warum Hamburger Film- und Fernsehproduzenten einen Aufschwung haben

Der Aufschwung bei den Hamburger Film- und Fernsehproduzenten hat vor allem branchenspezifische Gründe. Dank neuer Streamingdienste wie Netflix und Amazon Video, die zunehmend auch deutsche Stoffe nachfragen, erleben Produktionsfirmen derzeit einen kleinen Boom. Hinzu kommt, dass die etablierten Sender verstärkt… Weiterlesen

Zitiert: Öffentlich sichtbare Medienkritik zur Erfüllung des Verfassungsauftrags der Medien notwendig

Der Service Public, wie er national von der SRG und regional von privaten Radio- und Fernsehsendern übernommen wird, bildet einen Grundpfeiler des westlichen Journalismusverständnisses. Er beschreibt den in der Verfassung festgehaltenen Auftrag an die Massenmedien, die Bevölkerung sachgerecht zu informieren,… Weiterlesen

Zitiert: Die „personalisierte“ Zeitung – Nachrichten werden zu Neuigkeiten

Adrian Lobe: Die „personalisierte Zeitung“ ist eine blitzscharfe Zeitdiagnose, weil die Facebook-Chronisten jedes Lebensereignis für eine Nachricht halten. Hier muss man Zuckerberg hermeneutisch verstehen: Das Ziel, die „perfekte personalisierte Zeitung“ zu kreieren, bedeutet nicht nur, das Geschäftsmodell Zeitung zu attackieren,… Weiterlesen

Zitiert: Vieles, was über die Machenschaften des Kreml bekannt ist, haben russische Medien enthüllt

Zu den hartnäckigsten Mythen über Russland gehört jener, dass die Medien dort gleichgeschaltet seien. Allesamt ein willfähriges Instrument des Kreml, lauter Infokrieger im Kampf an der Propagandafront. Es stimmt: Die TV-Sender in Russland werden vom Staat kontrolliert. Aber es stimmt… Weiterlesen

Zitiert: Wozu brauchen wir eigentlich Medienjournalismus

„Ich finde, das Besondere und Einzigartige von Medienkritik ist, dass sie einen sehr umfassenden Anspruch hat, einen ganzheitlichen Ansatz. Medienkritik umfasst eine große Palette von Themen: Das geht los mit einer politischen Ökonomie der Aufmerksamkeit, über Technikentwicklung und Organisationssoziologie bis hin zur Rezeptionsforschung und Filmästhetik. Dazu gehören Fragen wie: Wird Twitter von der Fußball-WM profitieren? Wie geht der WDR mit der Metoo-Debatte um? Gibt es eine Krise des Dokumentarfilms? Wie wird der nächste „Tatort“? Das ist eine große Bandbreite. Aber darin besteht der Reiz von Medienkritik und das ist der Grund, warum es Medienkritik als besonderes Ressort und besondere Spielart des Journalismus gibt. Ich sehe aber die Tendenz, dass der Medienjournalismus zerfällt in Ökonomie einerseits und feuilletonistische Kritik andererseits. Das eigentlich Spannende ist aber der Zusammenhang: Was hat die Ästhetik eines Medienprodukts mit der dahinter liegenden Ökonomie zu tun?Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Bis zum letzten Tag der Amtszeit Kohls waren keine deutschen Soldaten zu Kriegseinsätzen im Ausland. Nach ihm waren sie es ununterbrochen. Man mag einwenden, dass er Schröderfischer ein Jugoslawien-Fiasko hinterließ. Aus anderen sinnlosen Gemetzeln wie dem Golfkrieg hat er uns herausgekauft. Er war einer der letzten Spitzenpolitiker mit Weltkriegserfahrung, sein Bruder im Krieg getötet, seine Politik auf „pazifistische deutsche“ Wählerstimmen gemünzt. Es tut weh, dies anzuerkennen – doch so, wie der Aspekt „Friedenskanzler“ an Kohl nun gar nicht gewürdigt wird von allen kriegerischen Nachfolgern – muss wohl was dran sein.   Friedrich Küppersbusch, taz, 20.06.2016, Weiterlesen 
Out of Space
Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen