Zukünftige Events
Mai
30
Di
19:00 Zwischen Glaskugel und professio... @ Landesvertretung Rheinland-Pfalz
Zwischen Glaskugel und professio... @ Landesvertretung Rheinland-Pfalz
Mai 30 um 19:00 – 22:00
Journalismus ist die Profession, bei der man nach den Ereignissen das wusste, was man vorher nicht geschrieben oder gesendet hat. Der Rohstoff für die Interpretationen und Meinungen kommt meist aus der Werkstatt der boomenden Branche[...]
Jun
8
Do
ganztägig Mediale Flieh- und Bindungskräft... @ Deutsche Welle
Mediale Flieh- und Bindungskräft... @ Deutsche Welle
Jun 8 – Jun 9 ganztägig
47. Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte in Kooperation mit der Deutschen Welle und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Programm (online)

WDR

ARD im Rechtfertigungs-Modus

„Die große Rechtfertigungs-Show“, titelt SpOn und kommt zum Schluss: „Der “ARDcheck” wirkte weitenteils wie eine Hauptversammlung vor Kleinaktionären, die versehentlich ins Abendprogramm gerutscht ist und bei der zwei blasse Manager auf Entlastung des Vorstands hinwirken – die Geschäftsführung soll gebilligt, die Arbeit gewürdigt und das Vertrauen ausgesprochen werden. Eine Übung in Transparenz, ein beflissenes Ausstellen staatstragender Relevanz.“ Weiterlesen

Ist das Zahlen von Ausfallhonoraren bei der ARD Normalität?

Tom Buhrow steht Michael Hanfeld in einem großen FAZ-Interview (17.09.2015) rede und Antwort. Dabei wird er auch zum Gottschalk-Vertrag befragt.

 

„Was die Vorabendshow von Thomas Gottschalk angeht, könnte ich es mir leichtmachen und sagen: Damit hatte ich nichts zu tun. Das tue ich nicht. Ich möchte im Gegenteil den mutigen Versuch verteidigen, dass Thomas Gottschalk auf dem Höhepunkt seiner Karriere das Risiko eingegangen ist, in der schwierigsten Programmzone, die es im deutschen Fernsehen überhaupt gibt, für die ARD mit einem kurz laufenden Vertrag anzutreten.

Wenn man dann mitten in der Laufzeit sagt, wir wollen das nicht fortsetzen, muss man die Vorleistung bezahlen. Trotzdem ist natürlich eine Lehre daraus gezogen worden: Auch Projekte dieser Art im Vorabendprogramm müssen einer Gremienkontrolle unterliegen.

 

Eine Wiederholung ohne Gremienaufsicht wird es nicht geben. Aber nochmals: Ein Ausfallhonorar ist eine ganz normale Sache, das kriegt jeder freie Mitarbeiter. Wenn jemand einen Auftrag für tausend Euro bekommen hat, erhält er natürlich ein geringeres Ausfallhonorar als jemand, der einen Auftrag über eine Million Euro hatte. So viele Leute gibt es nicht, die Honorare in dieser Höhe bekommen.“

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Erfüllen MDR und WDR ihren Programmauftrag?

So fragt der Mediendienst Kress und fasst die Ergebnisse einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung in sieben Punkten zusammen. Ein Ergebnis lautet:

„Wie schon in der Vorgängerstudie von 2013 entdeckten die Forscher auch im Programm von WDR und MDR viel Human-Touch-Berichterstattung, wobei es vor allem um Stars und Prominenz und weniger um Angstthemen wie Kriminalität, Unfälle und Katastrophen geht: Die Anteile an weichen Themen machen im Programm des WDR Fernsehens etwa 18 Prozent der Sendezeit aus, beim MDR sind es 17 Prozent. Die Autoren sprechen von `einem ähnlichen Ausmaß wie bei der privaten Konkurrenz`.“

 

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 „Schatten auf Frank Plasbergs weiße Weste“

„Hart aber fair“-Mitarbeiter wirbt für Versicherungstag, titelt die Berliner Zeitung (27.07.2015). „Der WDR ermahnt Plasberg-Firma im Zusammenhang mit einem Event des Versicherungsverbands“, schreibt Markus Ehrenberg im Tagesspiegel. Ein hochrangiger Mitarbeiter der Redaktion von „Hart aber fair“ hat eine Einladung für einen Lobbyverband unterschrieben, berichtet Hans Hoff in der Süddeutschen Zeitung (27.07.2015) und zitiert Frank Plasbergs Ko-Geschäftsführer Jürgen Schulte, der die Verantwortung übernimmt: „Dass ein Kollege der Hart-aber-fair-Redaktion mit Hart aber fair statt mit Ansager & Schnipselmann gezeichnet hat, war ein Fehler.” Nicht die Tat an sich, der falsch gewählte Absender war also der Fehler. Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Wer von der Herrschaft der politischen Korrektheit spricht, hat noch eine Vorstellung von einer klar strukturierten bürgerlichen Öffentlichkeit, in der einige wenige über den Zugang zu den kommunikativen Kanälen entscheiden. Wie abwegig diese Vorstellung mittlerweile ist, zeigt nicht zuletzt die Debatte über das nicht gerade souveräne Verhalten der Tagesschau-Redaktion.   Harry Nutt, Berliner Zeitung, 08.12.2016, Weiterlesen 
Out of Space
Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen