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Zitiert: Anhäufung von KI-Animationen in Dokumentationen offenbart Gleichgültigkeit gegenüber der Wahrheit

Kritik an den Darstellungsfehlern oder an der Eintönigkeit und Künstlichkeit des visuellen Stils geht eigentlich am Punkt vorbei. Die Animationen sind nämlich voller Anachronismen. Wirtshäuser in den amerikanischen Kolonien dieser Zeit hatten keinen langen Tresen mit Barhockern, das kam erst im 20.…

Zitiert: Jeder KI-Firm befördert die Machtkonzentration bei den Tech-Unternehmen

Jeder weitere KI-Film ist nicht nur ein Affront gegenüber den Künstlern und Künstlerinnen, deren Werke ohne ihre Zustimmung als Trainingsmaterial für KI-Systeme benutzt wurden. Es steht zugleich für einen weiteren Schritt zur Machtkonzentration der Tech-Unternehmen, die diese Technologien zur Verfügung stellen.

Die Besitzer von OpenAi, Anthropic oder Meta verschärfen dadurch nicht nur die Bedingungen von künstlerischer Produktion. Jeder KI-Film besteht indirekt aus einer vom Silicon Valley kuratierten und damit kontrollierten Bilderflut, die unser Weltbild, ohne dass wir uns dessen bewusst sind, immer stärker beeinflussen.

Sophia Coper, faz.net, 28.10.2026 (online)

Zitiert: Die neuen Klassikstars

Ohne Soziale Netzwerke gehe auch im klassischen Musikbetrieb kaum noch etwas, zeigt eine Dokumentation von Arte über die Musiker Anna Lapwood, Hayato Sumino und Marcin Patrzałek. Alle drei nutzen digitale Kanäle, um ein Millionenpublikum für teils unkonventionell dargebotene Instrumente wie Kirchenorgel oder Akustikgitarre zu begeistern. Die neuen Verbreitungswege böten enorme kreative Freiheiten jenseits des etablierten Konzertbetriebs. Sie brächten jedoch zugleich hohen Druck und den Zwang zu ständiger Selbstvermarktung mit sich.

Lorenz Meyer, Bildblog, 24.10.2026 (online)

Zitiert: Florian Schroeder will in Frage gestellt werden

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, mich mit Widerständen und Widersprüchen auseinanderzusetzen. Als Person des öffentlichen Lebens, die Haltung einnimmt, wünsche ich mir Gäste in der Show, die mir widersprechen. So wird meine Perspektive ergänzt. Ich bin nicht nur Fragender, sondern jemand, den man infrage stellen kann und soll. Das ist ein Format, das fehlt im deutschen Fernsehen. Dadurch löst sich im besten Fall die Grenze von Moderator und Gast, von Fragendem und Antwortendem, auf.

Florian Schroeder, faz.net, 24.10.2026 (online)