Zitiert: Unser Gehirn braucht schwierige Texte

KI kann Lesen erleichtern. Doch die Forschung des Psycholinguisten Falk Huettig zeigt: Denken entsteht gerade dort, wo Texte anstrengend werden. […] Lesen ist weit mehr als Informationsaufnahme. Es trainiert Arbeitsgedächtnis, Aufmerksamkeit und Denkvermögen. […]

Entscheidend ist für den Erforscher… Weiterlesen

Zitiert: Warum thematische Seiten und Magazine wichtig sind

Meiner Erfahrung nach braucht es, ganz allgemein und unabhängig von den Deutschlandradio-Reformvorhaben gesagt, definierte Ausspielflächen, damit es kontinuierliche Berichterstattung jenseits bestimmter thematischer Peaks gibt. Eine Zeitung ohne regelmäßige Literaturseite wird sich weniger tief mit Literatur jenseits der Bestsellerlisten beschäftigen als… Weiterlesen

Zitiert: „Show, don’t tell“

Für das filmische Erzählen gibt es eine elementare Regel, die bei allen Drehbuchlektoraten sofort auftaucht: „Show, don’t tell“. Sachverhalte sollen nicht benannt, sondern gezeigt werden. Viele Festivalfilme haben dieses Prinzip in den vergangenen dreißig Jahren ins Extreme gesteigert und rätselhafte… Weiterlesen

Zitiert: 80 Jahre DEFA

Die Filmproduktion der DDR stand immer in Spannung zum Projekt eines real existierenden Sozialismus. Schaut man die Filme zum 80. Jubiläum der DEFA heute an, entdeckt man eine immer noch brauchbare Ressource. […]

Der entscheidende Punkt an der Regel aber… Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche

Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    

Out of Space

Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)