Dokumentiert: Nachrichtennutzung über soziale Medien

Sascha Hölig und Uwe Hasebrink vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg werteten die Ergebnisse des Ergebnisse Digital News Survey 2016 des Reuters Institute aus. Dabei stellt sie vor allem fest:

  • Soziale Medien werden vor allem als Zusatz zu klassischen Medien als Nachrichtenquelle genutzt
  • in Deutschland spielen – im Gegensatz zu anderen Ländern – soziale Medien eine vergleichsweise geringe Rolle bei der Nachrichtennutzung
  • die Nutzer schätzen die Quellenvielfalt und Verbreitungsgeschwindigkeit in den sozialen Netzwerken
  • Journalistische Leistung wird als solche nach wie vor anerkannt
  • eine algorithmengesteuerte Nachrichtenauswahl, die auf den Nutzungsinteressen der eigenen Freunde basiert, halten durchschnittlich 23 Prozent der deutschen Onliner (Gesamtstudie: 22 Prozent) für einen guten Weg
  • wenige Nutzer sind aktiv an nachrichtenbezogener Kommunikation beteiligt.

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Es war nicht Erich Böhmes Idee, aus der Berliner Zeitung eine Washington Post zu machen

„Das Verrückte daran: Die Sache mit der Washington Post war gar nicht seine Idee, auch wenn das Märchen gerade in jüngerer Zeit aufs Neue erzählt wurde – auch von Leuten, die es besser wissen könnten. Sie plapperten nach, was vor ihnen schon…

 Warum Frauen bei der Filmproduktion in Deutschland benachteiligt werden

 

Die FFA hat die „Ursachen der Geschlechterverteilung von Filmschaffenden in Schlüsselpositionen in Deutschland“ von Katharina Hochfeld, Karen Genz, Vivien Iffländer (Center for Responsible Research and Innovation am Fraunhofer IAO), sowie Prof. Dr. Elizabeth Prommer von der Universität Rostock untersuchen lassen und im Februar 2017 veröffentlicht. In ihrer Zusammenfassung stellen sie fest:

 

„In der deutschen Filmbranche arbeiten in den meisten kreativen Schlüsselpositionen mehr Männer als Frauen. Dies wird vor allem in den Bereichen Schnitt, Regie, Drehbuch, Produktion, Kamera und Ton sichtbar, in denen der Anteil an Männern überwiegt. Während das Geschlechterverhältnis bei der Szenografie ausgeglichen ist, sind Frauen in dem Bereich Kostüm überrepräsentiert. Weiterlesen  Warum Frauen bei der Filmproduktion in Deutschland benachteiligt werden

Sky, BT Sport und BBC zahlen Rekordpreis für Fußball-TV-Rechte

„Von 2016 bis 2019 müssen die beiden Pay-TV-Anbieter Sky und BT Sport (British Telecommunications) insgesamt 5,136 Mrd. Pfund zahlen. Das entspricht etwa 6,9 Mrd. Euro. Für diese Summe erwarben die beiden Bieter die Live-Übertragungsrechte für Bewegtbilder von insgesamt 504 Partien (168 pro Saison). … Für weitere 204 Mio. Pfund (275 Mio. Euro) hatte sich kurz zuvor die BBC die sogenannten Highlight-Rechte der Spielzeiten 2016/17, 2017/18 und 2018/19 für das Free-TV gesichert (Spiel vom Samstagabend plus Zusammenfassungen). … Weiterlesen Sky, BT Sport und BBC zahlen Rekordpreis für Fußball-TV-Rechte

Wie und warum Frauen bei der Fernsehfilm-Produktion von ARD und ZDF benachteiligt werden

„Das Ergebnis der vorliegenden Studie zeigt, dass in den meisten Schlüsselpositionen der Fernsehfilmproduktion Frauen deutlich unterrepräsentiert sind. Wie die Analyse der Absolventenzahlen an deutschen Filmhochschulen belegt, werden in vielen Bereichen anteilig weit mehr Frauen ausgebildet, als später im TV-Markt aktiv tätig sind. Mit Hilfe der durchgeführten Interviews und der Onlinebefragung konnten branchenimmanente Herausforderungen und Barrieren identifiziert werden, die für Frauen stärkere Hemmnisse darstellen als für Männer und zugleich Ursache dafür sein können, dass das in der Ausbildung geschaffene weibliche Potenzial nicht dauerhaft am Arbeitsmarkt ankommt. Weiterlesen Wie und warum Frauen bei der Fernsehfilm-Produktion von ARD und ZDF benachteiligt werden