Zitiert: Fifa erlebt einen Imageverlust auf dem Werbemarkt

Ein halbes Jahr vor Beginn der WM 2014 in Brasilien waren sämtlich Werbekategorien ausverkauft – nun, vor dem Russland-Turnier bleibt gar ein Platz im Topsegment der „Fifa-Partner“ frei. In Kategorie zwei sind nur fünf der erhofften acht WM-Sponsorplätze besetzt. Drei dieser fünf Firmen sitzen in China, zuletzt stieß an Weihnachten ein Joghurthersteller dazu. Derweil soll Dauerpartner McDonald’s über einen Ausstieg nachdenken. Geradezu absurd ist die Lage in Kategorie drei, die für 20 Regionalsponsoren aus den Kontinenten vorgesehen ist: Hier macht nur die russische Alfa-Bank mit.

 

Thomas Kistner, sueddeutsche.de, 11.01.2018 (online)

Zitiert: Unterschied zwischen „Fake News” und journalistische Nachrichten von vielen nicht erkannt

Für das „Edelman Trust Barometer“, das seit 18 Jahren im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums erscheint, wurden diesmal mehr als 33.000 Teilnehmer befragt. Der Schwerpunkt lag auf dem Thema „Fake News“. Damit sind im öffentlichen Raum sowohl manipulierte Nachrichten als auch gezielte Falschmeldungen gemeint.…

MDR-Fernsehen startet neues Programmelement „MDR-Dok“

Der MDR erklärte am 12. Januar: „Im Rahmen von „MDR-Dok“ gibt es im MDR-Fernsehen am Sonntagabend, 22.20 Uhr, ab sofort einen weiteren festen Sendeplatz für Dokumentationen und Dokumentarfilme. Darüber hinaus werden ausgewählte Dokus zukünftig auch zur Hauptsendezeit zu sehen sein.“ Dazu wird dann Wolf Dieter Jacobi, Programm-Direktor Leipzig, zitiert: „Jenseits der schnelllebigen Aktualität können dokumentarische Formate Hintergründe beleuchten und Zusammenhänge erklären. Auch der künstlerische Dokumentarfilm hat am Sonntagabend einen festen Platz. ‚MDR-Dok‘ ist unser Bekenntnis zu einem Genre, das in einem hohen Maße dem öffentlich-rechtlichen Informationsauftrag entspricht und mit dem wir immer wieder auf großes Interesse bei unseren Zuschauerinnen und Zuschauern stoßen, insbesondere auch bei den jüngeren.“ (Presseerklärung online) Weiterlesen MDR-Fernsehen startet neues Programmelement „MDR-Dok“

Zitiert: Facebook versorgt den Stammtisch mit Crystal Meth

In Wahrheit geht es ums Geschäft. Im Gegensatz zum Konkurrenten Google, der sich als Holdingfirma Alphabet neu definiert hat, kann Facebook mit seinem Fokus auf Anzeigen kaum noch wachsen. Das muss es als börsennotiertes Unternehmen aber. Doch fast jeder Mensch, der Zugang zum Internet hat, ist bei Facebook angemeldet. Wenn also die Zahl der Nutzer nicht mehr steigen kann, muss es eben das Volumen der Nutzungen. Das aber funktioniert nur über Emotionen.

 

 

Andrian Kreye, sueddeutsche.de, 15.01.2017 (online)