Zitiert: „Öffentlich-rechtliche Talkshows sind Werbeträger für die AfD“

Mir haben diese Talkshows in den 70er- und 80er-Jahren besser gefallen, als sich Leute biographisch präsentieren konnten und es zu spannenden Lebensbegegnungen kam. Diese Namen wie Romy Schneider und Klaus Kinski sind ja älteren Zuschauern zumindest noch in Erinnerung mit legendären Auftritten.…

Zitiert: Ist die Debattenkultur durch Youtuber bedroht?

Merkwürdig, eigentlich müsste die Frage doch lauten, wer außer den digital natives wird denn in Zukunft noch eine wirkmächtige Form der Verständigung und einen unmittelbaren Zugewinn an Informationen bekommen? In den Blogs von „Fridays for future“ bildet sich die politische Opposition in allen Mitteilungsformen ab, vom statistischen und analysierenden Text bis hin zum politischen Manifest. Die Sorge, die alle tragen, ist vielleicht eher die um die analogen Wasserstellen, von denen die meisten von uns immer noch gut und gerne leben.

Hilmar Klute, sueddeutsche.de, 28.06.2019 (online)

Zitiert: Sächsische Landesmedienanstalt: Machtkämpfe, Heimlichkeiten, Überfinanzierung

Seit Jahren fällt die Sächsische Landesmedienanstalt durch Intransparenz auf. Als ein neuer Geschäftsführer eingesetzt werden sollte, gab es nun Proteste und Streit. Die Probleme der SLM begannen schon unter und mithilfe von Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU), und sie haben wesentlich zu tun…

Zitiert: Parteiproporz zu sichern ist keine Aufgabe der Gremien und Sender

Viele Funktionsträger der Öffentlich-Rechtlichen vermitteln den Eindruck, sie lebten noch in der Welt von vor 20 Jahren. Sie denken, alles sei gut, und kümmern sich lieber um den Parteien-Proporz und die Ausgewogenheit zwischen den regionalen Landesfunkhäusern. Die große Herausforderung ist aber eine ganz andere: Wie kann ich als öffentlich-rechtliche Anstalt im digitalen Zeitalter ein hochqualitatives Informations- und Unterhaltungsangebot bereitstellen, das alle annehmen?

Ole von Beust, Hamburger Abendblatt, 05.07.2019 (nicht online)