Zitiert: Anlass für Kritik an den Dritten Programmen der ARD

Anlass für substanzielle Kritik bieten dagegen die Dritten, die ihr Angebot nicht zuletzt aus Sparsamkeitsgründen zu großen Teilen mit ARD-Wiederholungen bestreiten und ansonsten wohl am liebsten nur Reisereportagen wie „Wunderschön!“ zeigen würden. Im Grunde könnte man die sieben Programme auch zusammenlegen, denn an manchen Tagen besteht die Vielfalt zu bestimmten Uhrzeiten allein darin, dass in verschiedenen Sendern ein jeweils anderer „Tatort“ läuft.

Tilmann Gangloff auf stuttgarter-zeitung.de in einem Artikel (veröffentlicht am 25.6.2019), in dem er ansonsten die Vielfalt und Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunkangebots lobt

Medienkorrespondenz.de, 27.06.2019 (online)

Zitiert: Kaum Sendungen, die der Meinungsbildung zu relevanten Problemen dienen, bei privaten Fernsehsendern

So hat die fiktionale Fernsehunterhaltung in allen Vollprogrammen der RTL-Mediengruppe und bei Sat 1 ihre ursprünglich zentrale Rolle verloren. Stattdessen dominiert nun ein vielfältiges Angebot an Reality-TV-Formaten. Nur noch bei Pro Sieben und Kabel 1 bilden Serien und Filme den Markenkern. Weitgehend…

Zitiert: Die Mitte war niemals nazifrei

Wir lesen in unseren Zeitungen, hören in unseren Nachrichten, der Rechtsradikalismus sei „in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen“. Als handele es sich um eine Invasion. Adornos Analyse sah anders aus: Der Produktionsprozess selbst schaufelte die Gesellschaft um. Seine Verwerfungen zeigten sich überall.…

Zitiert: Verfassungsrechtliche Grenzen einer Indexierung des Rundfunkbeitrags

Eine (Voll-)Indexierung scheidet als Alternative zwar nicht verfassungsrechtlich zwingend, aber als sachlich risikoreicher aus, weil sie den Sachzusammenhang der Gebührenfestsetzung zum Programmauftrag missachten könnte und ihre Parameter sowie deren Festlegung eher dem medienpolitischen Belieben  ausgesetzt wären als normative Bezugsgrößen und Beteiligungsrechte aus…

Zitiert: Systemische Ursachen der größer werdenden Lücken des Politikjournalismus

Ministerien wie die für Forschung oder Entwicklungszusammenarbeit werden nur noch sporadisch beobachtet, Ressorts wie Umwelt, Verkehr oder auch die Bahn nur noch gelegentlich begleitet. Wo sich der Journalismus in seiner Rolle als Wächter politischer Prozesse bewähren soll, werden die Lücken immer größer.…