Müssen private Rundfunkprogramme mehr Information, Bildung und Kultur bieten?

Zu den Programmgrundsätzen der bundesweiten privaten Rundfunkprogramme, also Radio und Fernsehen, heißt es in § 41 Absatz 2 Rundfunkstaatsvertrag: „Die Rundfunkvollprogramme sollen zur Darstellung der Vielfalt im deutschsprachigen und europäischen Raum mit einem angemessenen Anteil an Information, Kultur und Bildung beitragen; die…

Der 3. Oktober in den Medien: „routiniertes DDR-Gedenken“

Fürs Gedenken an Ereignisse von nationaler Wichtigkeit gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder baut man ein Denkmal oder man richtet einen Feiertag ein. Letzteres gilt für die Deutsche Einheit. Allerdings geht von dem Datum selbst wenig Strahlkraft aus. Nicht selten wird ja an…

Zitiert: Was Medienhäuser von Spotify lernen können

Wäre in Schweden der traditionelle Tonträgermarkt nicht komplett zusammengebrochen, hätte unser Gründer Daniel Ek vermutlich gar nicht die Erlaubnis und die Lizenzen für seine Idee bekommen. Was ich häufig bei Verlagen und Fernsehunternehmen beobachte ist, dass sie noch Wege suchen, die alten…

Zitiert: Wie die ARD neue Prioritäten setzen kann

Die ARD-Intendanten haben sich bei der ARD-Hauptversammlung in Stuttgart (16./17. September) auch mit der künftigen Digitalstrategie des Senderverbunds befasst. Beschlüsse dazu wurden allerdings noch nicht gefasst. […] Die ARD-Intendanten beraten seit längerem darüber, fünf Online-Angebote des Senderverbunds deutlich auszubauen und dort Kräfte…

Zitiert: Journalismus, Partizipation, Publikum und Pluralismus – zum Verhältnis zwischen Journalismus und sozialen Online‑Netzwerken

Es geht vordergründig darum, zu klären, ob die Redaktionen zur Normalisierung der Realität der sozialen Online-Netzwerke und damit zur Steigerung der Subjektivitäten beitragen oder ihr entgegenwirken möchten. Das Nutzen-­Kosten-Kalkül sollte dabei viel früher bedacht werden, lange bevor sich eine Redaktion ein Social-Media-Profil…