Zitiert: Wie in der Medienbranche Quoten und Erträge das Gemeinwohl verdrängen

Der Kommunikationswissenschaftler Jay Blumler skizzierte Ende der 90er Jahre, dass „das Gemeinwohl von partikularen Organisationsinteressen verdrängt“ werde, je mehr es in der Medienbranche um Quoten, Erträge und Macht gehe. Es stellt sich also die Frage, ob es gesellschaftlich funktional ist, dass eine…

Lesetipp: Künstliche Intelligenz – Die Maschine und ihr Weg zur Übermenschlichkeit

Wer sich mit künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigt, der hört immer wieder die eine Frage: Werden Maschinen dem Menschen bald überlegen sein? Die meisten Forscher sind sich einig: Einen Grund zur Panik gibt es wegen KI noch nicht – zumindest nicht derzeit. Einer der KI-Pioniere, Jürgen Schmidhuber, ist sich jedoch sicher: „Langfristig wird uns das entgleiten.“

 

Helmut-Martin Jung, Süddeutsche Zeitung, 18.11.2017 (online)

 

Dokumentiert: Wie sich die Einnahmen der ARD entwickelt haben

So haben sich die verwendbaren Beitragserträge für die ARD entwickelt:

2005 – 2008: 20,651 Mrd. Euro

2009 – 2012: 21,386 Mrd. Euro

2013 – 2016: 21,441 Mrd. Euro

2017 – 2020: 21,984 Mrd. Euro

 

Die Beitragserträge der ARD-Anstalten lagen bei:

2013: 5,433 Mrd. Euro

2016: 5,571 Mrd. Euro

 

Die Gesamterträge (also mit Werbe-, Sponsoring- und Finanzerträgen) lagen:

2013: 6,344 Mrd. Euro

2016: 6,572 Mrd. Euro

 

 

(ARD: Bericht über die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Landesrundfunkanstalten, April 2018, S. 77 ff., online)

Zitiert: Ideal und Praxis von Printjournalisten divergieren

Missstände aufdecken und im Dienste der Gesellschaft informieren: Diese zwei Rollen sehen Medienschaffende als äusserst wichtig an. Doch nur selten in Nachrichtenartikeln setzen sie ihre favorisierten Rollenmodelle auch tatsächlich um, wie eine Studie der Universität Freiburg zeigt. … Gemäss Ergebnissen betrachten Zeitungsjournalistinnen und -journalisten die investigative Watchdog-Rolle und den bürgerorientierten Journalismus als wichtigste Rollenvorstellungen. Weiterlesen Zitiert: Ideal und Praxis von Printjournalisten divergieren

Zitiert: Publizistische Aspekte fehlen meist bei der Diskussion um die Zukunft des Service Public

Als Schlagworte kursieren Begriffe wie Sparmaßnahmen, Existenzbedrohung, Auflagen, Aufsichtsverfahren, Beschwerde oder Konsumwünsche. Publizistische Aspekte wie beispielsweise welche Angebote zu einem Service Public dazugehören, welche Inhalte weshalb besser von der SRG und welche von privaten Medien geleistet werden können oder auch, inwiefern sich der Leistungsauftrag durch technologische und branchenspezifische Entwicklungen anzupassen hat, sind Mangelware.

Mirco Saner, ejo-online.eu, 17.07.2017 (online)