Zitiert: Meinungsfreiheit verlangt journalistisches Gehör

Selbstverständlich hat niemand ein juristisches Anrecht auf öffentliches Gehör. Aber die Ignoranz allem Abweichenden gegenüber (es sei denn, es taugt zum Steigbügel für die eigene Ikonisierung) ist das Problem, welches sich hinter der Klage über mangelnde Meinungsfreiheit verbirgt. Fast alles sagen zu dürfen, jedoch mit allen Äußerungen, die eine Diskussion tatsächlich bereichern könnten, ignoriert zu werden, führt ein Grundrecht ad absurdum.

Timo Rieg, heise.de, 28.12.2019 (online)

Zitiert: Warum Journalisten Politiker immer weniger verstehen

Was es für die Demokratie bedeutet, wenn Schlagzeilen an Journalisten vorbei gemacht werden, haben in den USA die Korrespondenten des Weißen Hauses schon unter Präsident Barack Obama erfahren. Denn Obama war es, der damit begonnen hat, Pressekonferenzen zu reduzieren und vermehrt über…

Zitiert: Bürokratien ähneln den künstlichen Intelligenzen

Eine der aufschlussreichsten Erkenntnisse bei der Betrachtung von KI ist, dass Bürokratien den künstlichen Intelligenzen ähneln: Sie operieren nach Vorschriften, die wir als Gesetze bezeichnen, fügen Regierungsdaten hinzu, und sie treffen Entscheidungen, die unser Leben beeinflussen. Schlecht daran ist, dass wir kaum…

Zitiert: Ein Weg sich zu radikalisieren

Je enger das Weltbild und die eigene Lebenswirklichkeit ist und je stärker man sich auf verschiedenen Ebenen abkapselt, umso wahrscheinlicher ist es, dass man sich in seinen Einstellungen radikalisiert. Und dieser Effekt ist nicht an eine bestimmte politische Position oder Meinung gebunden.

Merja Mahrt, zeit.de, 22.10.2019 (online)