Zitiert: Warum es in Deutschland kein Zeitungsmuseum von nationalem Rang gibt

Dass in Deutschland gleichwohl bisher ein Museum von nationalem Rang für die Zeitung fehlt, dafür gibt es vielerlei Gründe. Weder die Zeitungspraxis noch die Kulturpolitik oder die Wissenschaft haben mit der notwendigen Entschiedenheit auf ein solches Museum hingewirkt. Für Journalisten (wie auch für Verleger) scheint – zumindest jenseits des Feuilletons – kaum etwas so wenig miteinander zu tun zu haben wie Zeitung und Museum. Die Zeitung ist der Aktualität des Tages verpflichtet, das Museum hingegen dazu da, das überzeitlich Erhaltenswerte zu konservieren.

 

Jürgen Wilke, faz.net, 29.07.2017 (online)

 

Silvesternacht 2017/18 in Leipzig Connewitz aus der Sicht des MDR, der Polizei und der Leipziger Internetzeitung

Polizei Leipzig

Im gesamten Stadtgebiet begrüßten die Leipziger Bürgerinnen und Bürger das neue Jahr überwiegend friedlich. …

Schwerpunkt des polizeilichen Einsatzes war, wie in den letzten Jahren auch, das Connewitzer Kreuz. Dort sammelten sich bis gegen 24:00 Uhr ungefähr 1.000 Personen. Ständig gab es weiteren Zulauf aus allen Richtungen. Weiterlesen Silvesternacht 2017/18 in Leipzig Connewitz aus der Sicht des MDR, der Polizei und der Leipziger Internetzeitung

Dokumentiert: Facebook macht 20mal soviel Gewinn je Mitarbeiter wie Daimler

„Die wertvollsten Unternehmen der Welt machen unfassbare Gewinne. Oft zu Ungunsten der Arbeitnehmer. Die Patente und fehlende Konkurrenz – ermöglicht ihnen das Abschöpfen gigantischer Zusatzerträge. … Microsoft holte aus jedem seiner Angestellten 170.000 Dollar heraus, Alphabet noch 100.000 mehr. Apple kam auf einen Wert von 390.000 und Facebook auf satte 600.000 Dollar Gewinn je Mitarbeiter.“

Zum Vergleich: „So machte vergangenes Jahr das zweitwertvollste deutsche Unternehmen Siemens einen Gewinn je Mitarbeiter von etwa 16.000 Euro, Daimler von 30.000, Bayer kam auf knapp 40.000 und SAP auf 43.000.“

 

Stephan Kaufmann, fr.de, 30.12.2017 (online)

LMK-Direktorenwahl: Findungskommission der LMK war nicht staatsfern genug besetzt

Der Jurist Frederik Ferreau, der am Institut für Medienrecht und Kommunikationsrecht der Universität zu Köln forscht, hält das Auswahlverfahren für den neuen Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) für verfassungswidrig.

„Die LMK hatte am Donnerstag vor Weihnachten erstmals veröffentlicht, wer der Findungskommission angehörte. Demnach bestand das Gremium unter Vorsitz des pfälzischen Diakoniepfarrers Albrecht Bähr aus sechs Personen, die Hälfte waren Landtagsabgeordnete.” (epd medien, 21.12.2017) Weiterlesen LMK-Direktorenwahl: Findungskommission der LMK war nicht staatsfern genug besetzt