Zitiert: Zur Kommunikation der öffentlich-rechtlichen Sender

Auch die öffentlich-rechtlichen Sender tun sich immer wieder schwer damit, professionell über ihre eigene Arbeit zu kommunizieren. Das beginnt bei Jahresabschlüssen, die heimlich, still und leise und ohne begleitende Pressemitteilung ins Internet gestellt werden und endet bei Aufsichtsgremien, die die Vorlagen, über…

Zitiert: Was tun die Sender selbst zur Erhöhung ihrer Akzeptanz in der Gesellschaft?

Leider nicht genug, muss man konstatieren. Zwar werden mittlerweile allerhand Zahlen auf „Transparenzportalen“ ins Internet gestellt, aber die Suche danach auf den Seiten der Anstalten gleicht oft der sprichwörtlichen Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.

Jahresabschlüsse werden von den Pressestellen oft nicht vernünftig kommuniziert, obwohl dies doch oberste Priorität haben müsste. Manchmal gibt es gar keine Pressemitteilungen dazu, manchmal nur welche  mit wenigen, ausgewählten Zahlen, so dass aufwendige Nachrecherche erforderlich ist.

Michael Ridder, epd medien 1-2/2019, S. 6 (nicht online) 

Zitiert: „Die Ostdeutschen akzeptieren sich heute mehr als Ostdeutsche“

Die Ostdeutschen akzeptieren sich heute mehr als Ostdeutsche. Es gab eine Zeit, da versuchten viele Leute das zu verbergen. Da sagte ein Ost-Berliner nicht, er käme aus Ost-Berlin oder aus der Hauptstadt der DDR, da gab er sich lediglich als Berliner zu erkennen. Inzwischen gibt es da ein anderes Selbstbewusstsein. Aber das rührt auch fatale Geschichten auf. Immer sind es die Armen, die auf die Ärmsten einschlagen, das ist eine uralte Erfahrung. Und die AfD macht sich das zunutze. In Havelberg liegt die Partei auch etwa bei 25 Prozent. Was dabei vergessen wird: Fast das gesamte Führungspersonal dieser Partei stammt aus dem Westen.

Christoph Hein, Berliner Zeitung, 09.03.2019 (online)