Im MDR-Sendegebiet erfolgten 61 tätliche Angriffe auf Journalisten zwischen 2015 und 2018. Das ergab die systematische Erfassung durch das Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF). Allein in Sachsen wurde nahezu die Hälfte aller Angriffe der letzten vier Jahre registriert: 47 von bundesweit 96 Übergriffen. Von dieser überdurchschnittlichen Gefährdung in Mitteldeutschland waren auch MDR-Mitarbeiter massiv betroffen. Journalisten, Kameraleute und Reporter des Medienhauses waren häufiger Opfer von Tätlichkeiten als Mitarbeiter aller anderen Rundfunkanstalten. (Stand 8.7.2019)
Zitiert: Überflüssige Reenactments in Dokumentationen
Gute Historienfilme zu drehen, ist eine Kunst. Geschichts-„Dokumentationen“ vor allem mit Reenactments zu füllen, ist nichts als überflüssig. […] Der ungebremste Einsatz von Reenactments, der sich in den späten 2010er Jahren eingebürgert hat, zeugt von schockierend geringem Vertrauen ins Publikum. Und er…
