Gibt es etwa bisher keine Indexierung des Rundfunkbeitrags?

„…seit über einem Jahr doktert die Politik nun schon an einem neuen System herum, wie ARD und ZDF verbindlich, gerecht und zukunftsweisend finanziert werden können. Das Indexmodell sieht vor, die Beitragsentwicklung an die Teuerungsrate zu koppeln. Das heißt, dass die Sender nicht…

Zitiert: Zweierlei Maß der (Medien)Politiker

Während die Politik eine unpopuläre Erhöhung der Rundfunkbeiträge für ARD, ZDF und Deutschlandradio gewaltig fürchtet, erlebt die aus dem Bundeshaushalt finanzierte DW gerade eine Art Blütezeit. Die große Koalition hat den Sender nach Zeiten der Stagnation und Kürzungen seit 2014 von Jahr zu Jahr besser ausgestattet, den Etat schrittweise von 270 auf 350 Millionen Euro in diesem Jahr erhöht. Für den Haushalt 2020 sind 365 Millionen Euro vorgesehen.

Thomas Gehringer, Westdeutsche Zeitung, 03.08.2019, nicht online

Zitiert: Entfremdete Medienelite – „Soziale Herkunft prägt Berichterstattung“

Die Chefs der großen Medienunternehmen sind vor allem Männer aus gutem Hause, sagt Elitenforscher Michael Hartmann. Er sieht Handlungsbedarf bei der Ausbildung junger Journalisten. „Diese Entfremdung zeigt sich zum Beispiel, wenn in den Medien steht: Uns ging’s noch nie so gut wie…

Zitiert: Lust und Last des neuen SWR‑Intendanten

Nachdem Kai Gniffke, seit Januar 2006 Erster Chefredakteur von ARD-aktuell in Hamburg, am 23. Mai vom Rundfunkrat und Verwaltungsrat zum neuen Intendanten des Südwestrundfunks (SWR) gewählt worden war, wurde er gefragt, ob er die Wahl annehme. Daraufhin antwortete er: „Ich möchte mich…