Zitiert: Neue Quote für ARD und ZDF

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk setzt seit 1984, als Reaktion auf die damals entstandenen Privatsender, auf die neoliberale Quote der Marktanteile. Diese drückt den Willen der Mehrheit aus, die das lineare Fernsehen nutzt. Nach dieser Quote werden weitere Entscheidungen darüber getroffen, wie das fiktionale…

Klick-Tip: Die „Tagesthemen“-Kommentar-Hitliste 2019

Und hier ist sie wieder, die wunderbare Hitliste für die „Tagesthemen“-Kommentare, das geliebte Ritual, das uns die ARD, die akkurat darüber Statistik führt, jährlich ermöglicht. Hier also die Auswertung für das Jahr 2019. Insgesamt gab es 210 Kommentare und damit sieben weniger…

Zitiert: Kriterien für gutes Fernsehen

Für mich muss gutes Fernsehen dem Zuschauer sagen: Ich kümmere mich gerade nicht um dich, sondern ich erzähle meine Geschichte. Oder: Ich habe besondere Bilder und Menschen in meiner Dokumentation, die du noch nicht kennst. Oder: Ich habe Unsinn in dieser speziellen Ausgabe zusammengefummelt. Mach was damit. Schau’s dir an und ärgere dich darüber. Oder finde es gut, oder guck drei Folgen und sage dann: Ich kann damit nichts anfangen. Also lass mich in der Schwebe oder diskutabel.

Bastian Pastewka in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, 2. Februar 2020 in: medienkorrespondenz.de, 03.02.2020, online

Zitiert: Schauspieler als Zulieferer

Selbst wenn ein Schauspieler praktisch in jeder Szene auftaucht, ist er bei entscheidenden Entstehungsphasen des Films abwesend. Er war nicht vorher beteiligt, und auch nicht nachher. Bei der langen Entwicklung des Drehbuchs, der Entscheidung für Drehorte, Ausstattung und in der gesamten Postproduktion ist er nicht anwesend, von Ausnahmen abgesehen. Das sind aber Phasen, die ganz entscheidend für die Entstehung eines Films sind. Ansonsten folgt er der Vision des Regisseurs.

Henry Hübchen, sueddeutsche.de, 02.02.2020 (online)