Zitiert: Zerstörerische Logik sozialer Medien liegt nicht nur in Algorithmen

Eine im August veröffentlichte Studie der Universität Amsterdam kommt zum Ergebnis, dass die zerstörerische Logik sozialer Medien nicht nur in problematischen Algorithmen steckt. Selbst in einem künstlichen Mininetzwerk von nur 500 simulierten Nutzern reproduzierte sich, was die Gegenwart prägt: abgeschottete Echokammern, eine…

Zitiert: Soziale Netzwerke sind Medien

Wenn wir Dark Tech wirklich in die Schranken weisen wollen, müssen wir viel grundlegender herangehen. Es war ein großer Fehler, die Plattformen nicht in die Haftung für strafbare Inhalte zu nehmen, wenn sie dieselben Inhalte doch zu Geld machen dürfen.

Oder umgekehrt formuliert: Wenn sie nur Netzwerke sind, wie sie es selbst fordern, dürften sie niemals Geld verdienen wie redaktionelle Medien – als Inhalteanbieter. Aber genau das tun sie.

Soziale Netzwerke sind keine bloßen Vermittler von Inhalten, wie es etwa E-Mail-Provider sind. Sie sind Medien. Rechtlich werden sie aber nicht so behandelt, was ihnen viele Privilegien verschafft.

Martin Andree, horizont.net, 21.08.2025 (online)

Zitiert: Warum Amerikas klügster Late-Night-Talker wirklich vor die Tür gesetzt wird

Das Ende der „Late Show“ mit Stephen Colbert bedeutet eine doppelte Kapitulation des Senders CBS – vor einem rachsüchtigen Donald Trump und einem Publikum, das lieber scrollt als mitzudenken. […] Stephen Colbert operiert am offenen Wahnsinn der Politik. Niemand verbindet Empörung und…

Zitiert: Persönlichkeitsrechtsverletzungen – Abschöpfung des erwirtschafteten Gewinns ist nötig

Das Gesamtbild ist eindeutig: Die bisher ausgeurteilten Beträge halten die Medien nicht davon ab, weitere Privat- und Intimsphäreverletzungen zu begehen. Konsequenterweise müssen die Gerichte zukünftig höhere Geldentschädigungen zusprechen, um den vom Bundesgerichtshof (BGH) für Zwangskommerzialisierungsfälle beabsichtigten „echten Hemmungseffekt“ (BGH, Urt. v. 15.11.1994,…