Zitiert: AfD kann man nicht mit Fakten zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk überzeugen

Die Ablehnung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch die AfD basiert nur scheinbar auf dessen hohen Kosten oder der verzweigten Organisation. Im Kern läuft sie über – Voreingenommenheit. Und dagegen hilft auch der schärfste Faktencheck nur bedingt. Die Partei argumentiert nicht mit Zahlen, sondern…

Zitiert: So schnell wird der MDR in Sachsen-Anhalt nicht untergehen

Und da wollte diese Anstalt doch kein Schwarzfunk mehr sein, der im Geruch einer maßgeblich von der CDU getragenen Herkunft aus den frühen 1990er-Jahren steht. Nun das: Zu Wochenanfang bleibt beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in Sachsen-Anhalt der Bildschirm kurz schwarz. […] Wer…

Zitiert: Der MDR muss nicht still sein, wenn die AfD ihn abschaffen will

Der Sender wollte viel zu lange ignorieren, dass es bei dieser Landtagswahl auch um seine eigene Existenz geht. Jetzt kämpft er, mit wenig subtilen Mitteln. Aber zu Recht. […] Es ist eine heikle Aktion, insbesondere in einem Wahlkampf. Der MDR ist zur…

Zitiert: Warum öffentlich-rechtliche Medien an der AfD scheitern

Liveschalte mit interessierten Redakteurinnen und Redakteuren eines öffentlich-rechtlichen Senders. Auf Einladung geben wir Input zum journalistischen Umgang mit der AfD. Erklären, warum Livegespräche oder aufgezeichnete, aber ungeschnittene Interviews (live on tape) so oft scheitern (…) Das Interesse an der digitalen Aufklärungsveranstaltung ist…

Zitiert: Interview-Pflicht gegenüber jedermann?

Fairness. Man kann über alles berichten, in einem redaktionell gestalteten Format, aber es gibt keine Pflicht dazu, jemanden live und ungefiltert zu Wort kommen zu lassen. Faustregel: Niemanden einladen, der, sollte er oder sie an die Macht kommen, genau dieses Format, diesen Sender abschaffen wird. […]

Der wesentliche, beinahe heilige Auftrag eines journalistischen Mediums ist Aufklärung, also die gemeinsame Annäherung an überprüfbare Wirklichkeit. Ein rechtsradikaler Politiker ist daran nicht interessiert. Ihm genügt schon die Aufmerksamkeit, denn die wahren, konkreten Pläne bleiben besser im Verborgenen.

Nils Minkmar, sueddeutsche.de, 21.08.2026 (online)