Zitiert: Viele politische und gesellschaftliche Themen bleiben journalistisch und medial unbearbeitet

Zu sagen, dieser Böhmermann-Typ sei ein linker Agitator, ist zwar inzwischen Internet-Folklore, aber bleibt ja eine Fremdzuschreibung. Wirklich nichts als Projektion. Wenn man den politischen Auftrag unserer Gruppe korrekt beschreiben würde, dann so: Es macht uns wahnsinnig, wie viele politische und gesellschaftliche…

Zitiert: Auch die Journalisten machen einfach „Weiter so“

Nach dem AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt fragt der ARD-„Brennpunkt“ nach der Vertrauenskrise. Er besucht ein Autohaus, zeigt Umfragen und lässt CDU-Politiker zu Wort kommen. An den vertrauten Abläufen ändert sich wenig. […] Auch drei Wochen später scheint das noch die Strategie der Berichterstattung…

Zitiert: Journalismus unter der Lupe

Wenn die Lupe über unserer Arbeit immer größer wird, kann die Konsequenz doch nur sein, noch akribischer zu arbeiten, als es ohnehin der Anspruch sein sollte. Darüber hinaus gibt es leider keinen Zaubertrick, Menschen zurückzuholen, die lieber Verschwörungsideologien als aufwendig recherchiertem Journalismus glauben.

Markus Feldenkirchen, Turi2, 01.20.2026 (online)

Zitiert: Der Unterschied zwischen Wetterjournalismus und Klimajournalismus

Wetterjournalismus ist die Vorhersage für die nächsten Tage: ein kurzer Zeitraum, eine bestimmte Region. Klimajournalismus ist die Beschreibung und Einordnung dessen, was du über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren beobachtest. Und natürlich kannst du aufgrund der Wetterereignisse von heute Rückschlüsse aufs Klima ziehen – das heißt aber nicht, dass du in jedem Wetterbericht auch Klimaberichterstattung machen musst. Umgekehrt musst du aber auf Klimadaten zurückgreifen, um das, was gerade passiert, einzuordnen.

Claudia Kleinert, dfjv.de, 30.09.2026 (online)