Zitiert: Unabhängigkeit heißt, dass man sich von keinem einbinden lässt

Von den Anstalten, von der Politik und von anderen Betroffenen wird in vielfältiger Form versucht, die KEF in die eigene Sichtweise einzubinden, um es mal so zu formulieren. Unabhängigkeit heißt, dass man sich von keinem einbinden lässt. Auch wenn man dann damit leben muss, dass wahrscheinlich niemand vollkommen zufrieden ist – aber dann hat die KEF eine gute Arbeit gemacht.

Martin Detzel, sueddeutsche.de, 25.04.2023 (online)

Zitiert: Lenkbarkeit der technischen Entwicklung

Aber die Einsichten aus der Geschichte von Mensch und Technik machen auch demütig, was die Lenkbarkeit der Entwicklung angeht: Vieles ist noch ungewiss. Ein zentraler Punkt etwa ist der Versuch, die künstlichen Intelligenzen mit moralischen Vorstellungen zu füttern. Man möchte nicht, dass…

Zitiert: 85 Prozent der Welt kommen in deutschen Medien kaum vor

Die übergroße Anzahl der Menschen leben im Globalen Süden. Trotzdem spielt dieser Raum in Medien oft kaum eine Rolle. Eine Studie legt Missstände auf und liefert Fakten zu Leitmedien. Nachrichten aus den Ländern des Globalen Südens fristen eine Randexistenz in der Berichterstattung…

Zitiert: Bedenken gegen den Bundespresseball

Generell habe ich Bedenken gegenüber glamourösen Veranstaltungen, bei denen Journalisten mit den Mächtigen verkehren, die sie eigentlich kontrollieren sollen. Es ist leicht, Veranstaltungen zur Pressefreiheit in anderen Ländern zu unterstützen, deren Regierungen wir kritisch gegenüberstehen; die zugrunde liegende geopolitische Dynamik ist offensichtlich.…

Zitiert: Florian Silbereisen hat mehr Fans als FDP Wähler und Wählerinnen

Wenn mehr als fünf Millionen Menschen eine Florian-Silbereisen-Show einschalten, dann sind das nur geringfügig weniger als jene 5,3 Millionen Menschen, die bei der Bundestagswahl 2021 der FDP ihre Stimmen gegeben haben. Das könnte die Frage aufwerfen: Wenn Silbereisen aus der ARD verbannt…