Zitiert: Wie wird also entschieden, wann im Hauptprogramm live berichtet wird und wann nicht?

Laut ARD-Sprecherin gibt es hier inzwischen klare Laufwege: „Die Entscheidung erfolgt zwischen Programmdirektion, ARD-Chefredaktion und der Chefredaktion von ‚ARD aktuell‘.“ Dort legt man Wert auf die Feststellung, dass man sich „jederzeit auf gesicherte und bestätigte Informationen beschränken“ wolle. Das heißt: kein Senden…

Zitiert: Wie die Spaltung der Gesellschaft einen ruinösen Status quo zementiert

Soziale Bewegungen sind heutzutage fast immer zerstritten. Warum ist das so, und wie kommen wir da raus? […] Als ich in den frühen 2000er-Jahren begann, mich politisch einzumischen, sah die politische Landschaft vollkommen anders aus. Auch nicht unbedingt schön, es war die…

Zitiert: Gehalts- wird zur Gretchenfrage

Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, dessen Spitzenpersonal stets mit seiner demokratiestützenden Funktion argumentiert, wird die Gehalts- nun zur Gretchenfrage. In unserer Gesellschaft gilt es als sozialer Abstieg, auf Geld zu verzichten, weil es auch sonst niemand tut (schon gar nicht Berufspolitiker) – und die meisten Menschen vor allem darauf schauen, was „die anderen“ tun.

Dass es auch Statuspunkte bringen kann, vor allem dann Abstriche zu machen, wenn die Gesellschaft den eigenen Job finanziert, scheint noch nicht konsensfähig zu sein. Es würde der Glaubwürdigkeit des beitragsfinanzierten Rundfunks guttun, wenn sich das ändert.

Christian Meier, welt.de, 23.06.2023 (online)

Zitiert: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist auch anders vorstellbar

Darüber hinaus gab es in der Wendezeit konkrete Gesetzesinitiativen wie den Beschluss der Volkskammer über die Gewährleistung der Meinungs-, Informations- und Medienfreiheit vom 5. Februar 1990, die eine gesamtdeutsche Diskussion verdient gehabt hätten. Der Medienbeschluss etwa sollte ein erster Schritt auf dem…

Zitiert: Wann autorisierte Interviews nicht funktionieren

Schriftliche, also autorisierte, Interviews funktionieren bei Menschen, die lügen, einfach nicht. Da kann man dann noch so hoffen, dass es sich ‚entzaubert‘ oder selbst erklärt, wenn Weidel einfach lügt, dass es keine Rechtsextremen in der AfD gibt.

Ann-Katrin Müller, turi2, 27.06.2023 (online)