Wie der Piraterieschaden in der Filmbranche errechnet wird

Der Interessenverband des Video- und Medienfachhandels hat errechnet, dass in Deutschland durch „Piraterie“ und die „illegale Nutzung von Filmen“ ein Schaden von über 500 Mio. Euro entsteht. Basis für die Berechnung ist die Zahl der „Raubkopien“, die von vier Internetdienstleistern im Auftrag der Rechteinhaber gelöscht wurden. Diese, immerhin 2,485 Mio., wurde mit 200 multipliziert.

 

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Pächter von Berghütten sollen Rundfunkbeitrag zahlen

Dies meldet die WELT am Sonntag. Ein entsprechendes Schreiben sei bereits verschickt worden. Ein Pächter wurde aufgefordert, fast 5000 Euro nachzuzahlen. Laut WELT am Sonntag will sich der Deutsche Alpenverein, der der Besitzer vieler dieser Berghütten ist, gegen die Erhebung von Rundfunkgebühren wehren, da Fernsehen auf den Berghütten gar nicht erlaubt sei. Der Pächter hatte das Schreiben des Beitragsservice an den DAV weitergeleitet.

Zitate: Wenn die Information zur Ware wird, ist sie eine Magd des Marktes

„Die Wortführer der aktuellen Technologiedebatte geben sich gern innovativ und revolutionär, sind aber weder das eine noch das andere: Schon mit dem Grundgedanken, dass Information eine Ware sei, stehen sie fest auf dem Boden des neoliberalen Paradigmas. Schließlich dient auch die Informationstechnologie dem Zweck, Zeit zu kaufen. Statt einfach hinzunehmen, dass Informationen Warencharakter haben, könnte man sie auch nicht ökonomisch – zum Beispiel als Gemeingut – auffassen“, so Evgeny Morozov in Le Monde Diplomatique 08/2014 (Weiterlesen)

 

Doch warum geschieht dies nicht? Liegt dies nicht an dem Drang des Kapitals, also des Geldes, sich immer mehr Bereiche zur Kapitalproduktion „einzuverleiben“ und diese in „kapitalisierende Produktion oder Produktion von Kapital“ zu verwandeln? Weiterlesen Zitate: Wenn die Information zur Ware wird, ist sie eine Magd des Marktes

Lokalfunkförderung durch öffentlich-rechtlichen regionalen Sparten-TV-Kanal?

Der ORF denkt über einen Regional-TV-Spartenkanal nach. Ob dies Sinn macht, darüber streiten die privaten TV-Sender. „Wenn der ORF mit Lokal-Sendern im Bereich der Contentproduktion und Vielfalt zusammenarbeitet, ergeben sich viele neue und intelligente Formen einer Kooperation die das Segment lokaler Bewegbildberichterstattung auch entscheidend stärken könnte“, so der W-24 Geschäftsführer Marcin Kotlowski.

 

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Klick-Tipp: Falscher Journalismus

Die taz zitiert den Spiegel-Reporter Christoph Reuter aus einem Interview, dass er der Internetplattform alsharq.de zur Syrienberichterstattung gegeben hat „Die deutschsprachigen Medien … fahren halt immer wieder auf der Schiene der Ausgewogenheit im Sinne ’die einen sagen das, die anderen sagen das – und man kann es leider nicht überprüfen‘, was eine Bankrotterklärung ist für den Journalismus.“ Journalismus heißt für Christoph Reuter nicht, „dass ich nur Version A und dann B höre und dann gleichwertig präsentiere. Sondern es heißt, dass ich mir alle Versionen anhöre und dann versuche herauszufinden, was wirklich passiert ist.“ Weiterlesen Klick-Tipp: Falscher Journalismus