Krieg der Bilder

„Keine Machtpolitik ohne Bilder.  …„In Russland feierte die Armee den Jahrestag des Sieges über Deutschland mit Militärparaden, wie in jedem Jahr. … Was aber tat Angela Merkel? Sie schipperte mit dem französischen Präsidenten auf der Ostsee zu den Kreidefelsen von Rügen. Kann es einen friedlicher wirkenden Gegenentwurf zu den Bildern aus Moskau und Sewastopol geben? Merkel ist eine Meisterin darin, das Politische mit dem scheinbar Privaten zu verweben, wenn es denn nützlich ist.

 

Holger Schmale, Berliner Zeitung, 10.5.2014

 

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Verfall journalistischer Sitten beim SWR

Verdi listet Vorgänge auf, aus denen man „einen viel tiefer gehenden Verfall guter journalistischer Sitten“ erkennen kann, berichtet die Stuttgarter Zeitung.

„So würden SWR-Hörfunkwellen mit vorab bestellten Hörer-O-Tönen Eigenwerbung betreiben, externe Fachleute würden als „SWR-Experten“ tituliert, SWR-Korrespondenten lieferten „Live-Reportagen“, bevor sie überhaupt am Ort des Geschehens seien und bei ihren Abmoderationen würden sie „aus Lissabon“ sagen, obwohl sie in Madrid säßen. Außerdem gebe es ständig Interviews im Format „Drei Fragen – Drei Antworten“, bei denen die Antworten aufgezeichnet und die Fragen vorgefertigt würden.“

 

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SWR legt sich mit PARTEI an

Der SWR hat sich geweigert, einen Radio-Werbespot der Partei für die Europawahl auszustrahlen. Der Spot besteht aus Geräuschen sowie dem abschließenden Satz: „Ist das Ding an?“

 

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Dokumentiert: Die Quote ist der ausgelöschte Mensch

„Der Programmdirektor des Ersten Deutschen Fernsehens schreibt in seinem Vorwort zu den Dokumentationen, die in der TV-Saison 2013/14 in der ARD zu sehen sind: „Wir wollen unseren aktuellen wie historischen Hochglanz-Dokumentationen, unseren investigativen Reportagen und Hintergrundberichten den Sendeplatz geben, auf dem sie…