Zitiert: Etablierte Parteien haben kein Verständnis für den digitalen Raum

Aus Sicht des Politikberaters Martin Fuchs verstehen die etablierten Parteien den digitalen Raum nicht und sind dort auch nicht sichtbar. Politiker müssten ihre Politik aber auch dort auch erklären, forderte Fuchs im Deutschlandfunk. Für viele Nutzerinnen und Nutzer sei inzwischen unverständlich, was…

Ein (un)zulässiger Vergleich der Finanzierung von Kurzfilmen?

Auf Grundlage der Empfehlungen einer unabhängigen Jury fördert Staatsministerin Monika Grütters die 15 Kurzfilmvorhaben mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 436.000 Euro. Es gingen insgesamt 88 Anträge ein. Bei den Dokumentarfilmen liegt die Förderung zwischen 18.000 und 30.000 Euro je Film. (online)…

Zitiert: Politische Kosten im Rundfunkbeitrag – Kabelverbreitung

Für die Kabelverbreitung entstehen für 2021 – 2024 folgende Kosten:

  • ARD              77,892 Mio. €
  • ZDF:              20,000 Mio. €
  • Deutschlandradio: 1,682 Mio. €

ARTE hat die Verhandlungen mit den Kabelnetzbetreibern noch nicht abgeschlossen und für etwaige Zahlungen im Jahr 2017 Rückstellungen gebildet.

Diese Kosten (ca. 5,5 Cent je Beitrag) könnte die Medienpolitik den Sendern ersparen, wenn sie die entsprechenden gesetzlichen Regelungen trifft.

22. KEF-Bericht, S. 103 f. (online)


Zitiert: Liveblogs sind panische Formate

Der andere Punkt ist, dass das News- oder Liveblog nicht nur Informationen transportiert. Es ist ein panisches Format, das selbst eine Nachricht ist. Sie lautet: Es herrscht Ausnahmezustand. Der Journalistenjob angesichts des großen Informationsbedürfnisses ist Auswahl, Gewichtung, Einordnung von Informationen. Das Liveblog steht für Schnell, Alles, Reinkippen. Echtzeitstimmung.

Was übrigens nicht heißen soll, dass das Format Liveblog für gar nichts gut wäre: Für die Schachberichterstattung eignet es sich ganz prima.

Klaus Raab, MDR-Altpapier, 02.03.2020 (online)

Zitiert: Corona-Krise offenbart Widersprüche des derzeitigen Systems Zeitung

Während der Bedarf nach gutem Journalismus steigt, schicken Verlage ihre Redaktionen nach Hause. Dabei könnte es ganz anders sein. Die Lokalzeitungen könnten die großen Profiteure der Krise sein. Das sieht jedenfalls Hannah Suppa so, Chefredakteurin für Digitale Transformation der Madsack-Mediengruppe. Suppa kümmert…