Daten: Die Corona-Krise trifft Europas Medien hart

Einbrechende Werbeeinnahmen, Kurzarbeit, Entlassungen, keine Aufträge mehr für freie Medienschaffende – die Pandemie hat in ganz Europa die Medienbranche erheblich unter Stress gesetzt. Wir haben mit Medienexpert*innen, Journalist*innen und Gewerkschaftsvertreter*innen gesprochen und geben einen Einblick, welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Corona-Krise auf Medien in Deutschland, Georgien, Großbritannien, Italien, Lettland, Polen, Portugal, Spanien und der Ukraine hat, auf welche finanziellen Hilfen die Medienbranche zählen kann – oder nicht – und was sich in Medienunternehmen durch Corona ändern könnte.

ejo-online, 16.12.2020 (online)

Zitiert: 40 Jahre Westfernsehen kostenlos und kein Dank

Im Streit um die Gebühren sollte sich die Magdeburger CDU-Fraktion an DDR-Zeiten erinnern: Damals waren DDR-Bürger dankbar für jede Nachricht, die sie in West-Radio oder -Fernseher empfangen konnten. Obwohl das Einschalten von „Feindsendern“ verboten, mindestens verpönt war, bauten Zigtausende DDR-Bürger Antennen auf…

Zitiert: Kultur bei den Öffentlich-Rechtlichen

Es scheint ein Muster vorzuliegen: Öffentlich-rechtliche Programmdirektoren streichen Kultursendungen, Künstler und Intellektuelle legen Einspruch ein, am Ende trifft man sich in der Mitte. …. Wenn man sich dann umhört unter den Kulturchefs des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und sie fragt, was sie eigentlich einzuwenden…

Zitiert: Klassische Medien liefern „Verschwörern“ das „Argumentationsmaterial“

Die geposteten Artikel seien für sich genommen überhaupt nicht rechtsextremistisch, würden aber „in einer Art und Weise präsentiert, die sich nahtlos in ein rechtsextremistisches Weltbild einfügt“, sagt Ann-Christin Wegener. ….

Natürlich können sich Medien nicht davor schützen, dass man ihre Inhalte aus dem Zusammenhang reißt, verdreht und dann phänomenbereichsübergreifendend missbraucht. Sie sollten sich diese Möglichkeit aber stärker vor Augen führen. Die wesentliche Frage ist, welchem Affen man mit welcher Berichterstattung, Kommentierung und/oder emotionaler Zuspitzung da eigentlich Zucker gibt.

Steffen Grimberg, taz.de, 10.12.2020 (online)

Zitiert: „Gesamtmeinungsmarktmodell“ kurz erläutert

Anders als das noch geltende fernsehbasierte Modell des Medienkonzentrationsrechts, ist die Grundlage eines Gesamtmeinungsmarktmodells die übergreifende Betrachtung aller meinungsrelevanten Medien (Fernsehen, Hörfunk, Zeitschriften, Zeitungen, Telemedien u.a.) eines Unternehmens. Zunächst würden die einzelnen Mediengattungen in ihrer Bedeutung für die Meinungsrelevanz gewichtet. Anschließend werden…