Zitiert: Warum man die BILD leicht für sich nutzen kann

Man sieht, dass selbst der auf Angriff und Alarm gebürstete Reichelt nicht herumzureißen vermochte, was schon unter seinen Vorgängern zu beobachten war: dass die „Bild“-Zeitung ein Milieuproblem hat. Eine Crew von jungen, gut ausgebildeten, witzigen und weltanschaulich offenen Journalisten, die dann vor…

Zitiert: Quote und Öffentlich-rechtlicher Anspruch

Ein wichtiges Kriterium ist, ob es einen selber interessiert und packt. Der RTL-Chef Helmut Thoma hat mal gesagt: Der Köder muss ja nicht dem Angler schmecken, sondern dem Fisch. Das ist zwar ein lustiges Bonmot, aber eigentlich eine ganz schreckliche Haltung. Ich habe den Anspruch: Das, was ich gut finde, muss man dann so gut machen, dass es funktioniert.

Andreas Schreitmüller, Artes langjähriger Filmchef, sueddeutsche.de, 31.12.2020 (online)

Zitiert: Corona dominiert öffentlichen Diskurs weitaus stärker als Klima- bzw. Migrationsdiskurs

Die Zahlen von Herrn Eisenegger für die Schweiz, die wahrscheinlich für Deutschland auch in etwa so gelten: Was den Klimadiskurs anlangt, maximal zehn Prozent Anteil in den Nachrichten, was den Coronadiskurs anlangt, 60 bis 70 Prozent in den Spitzenzeiten. Wir sind wirklich in einer Weise bombardiert worden, die den Menschen Angst gemacht haben muss, diese in Panik versetzt haben muss. Und was das wiederum für Folgen hat für die Politik, das müsste man vielleicht doch auch noch mal nachrecherchieren, ob da nicht die Medien und Journalistinnen und Journalisten auch einiges falsch gemacht haben.

Stephan Ruß-Mohl, Deutschlandradio Lesart, 02.01.2021 (online)

Zitiert: Das lineare Fernsehen sendet sich in die Bedeutungslosigkeit

Das Fernsehen stehe vor großen Herausforderungen, sagt Kalkofe, der zugleich feststellt: „Das lineare Fernsehen sendet sich in die Bedeutungslosigkeit“. Wenn die Sender nur noch Dinge zeigen würden, weil man es könne oder es billig sei, habe das nichts mehr mit Fernsehen zu…