Zitiert: Wikileaks-Gründer wird öffentlich falsch dargestellt

Mir kam ein sehr höflicher, ungeheuer interessierter Mensch entgegen, mit dem es großen Spaß machte zu diskutieren, über die digitale Welt, über das emanzipative Potenzial des Internets. Dieser Mensch hatte kaum etwas mit dem zu tun, was Journalisten in aller Welt über…

Zitiert: Gesamtmarktanteil führt zu Qualitätsverlust

Das Problem beim Marktanteil und der Einschaltquote ist, dass jedes einzelne Programm daraufhin abgeklopft wird, ob es nicht den Durchschnitt senken könnte. Dass man so einen abstrakten Wert wie den Gesamtmarktanteil vom Sender von einer Programmwoche verabsolutiert, führt zu einem Qualitätsverlust.

Andreas Schreitmüller, Artes langjähriger Filmchef, sueddeutsche.de, 31.12.2020 (online)

Zitiert: Eine Freiheit, die es nicht mehr gibt

Ich hatte eine Freiheit, die, glaube ich, kein anderer Redakteur in der gesamten ARD hatte. Ich habe Fernsehspiele produziert, Kurzfilme in Auftrag gegeben, war für historische Ratespiele zuständig, konnte Features und Dokumentationen unterbringen. Die meisten meiner für Literatur zuständigen Kollegen in der ARD waren reine Literaturredakteure. Der einzige, der in sieben verschiedenen Genres herumdilettiert hat, war ich.

früherer SFB-Fernsehredakteur Jürgen Tomm, medienkorrespondenz.de, 20.12.2020 (online)

Zitiert: Corona hat mehr als Klima bzw. Migration den öffentlichen Diskurs dominiert

Die Zahlen von Herrn Eisenegger für die Schweiz, die wahrscheinlich für Deutschland auch in etwa so gelten: Was den Klimadiskurs anlangt, maximal zehn Prozent Anteil in den Nachrichten, was den Coronadiskurs anlangt, 60 bis 70 Prozent in den Spitzenzeiten. Wir sind wirklich in einer Weise bombardiert worden, die den Menschen Angst gemacht haben muss, diese in Panik versetzt haben muss. Und was das wiederum für Folgen hat für die Politik, das müsste man vielleicht doch auch noch mal nachrecherchieren, ob da nicht die Medien und Journalistinnen und Journalisten auch einiges falsch gemacht haben.

Stephan Ruß-Mohl, LESART, Deutschlandfunk Kultur, 02.01.2021 (online)

Zitiert Viele Umfragen sind nicht repräsentativ

Als unzulänglich betrachtet ein internationales Forscherteam zahlreiche Umfragen von Meinungs- und Marktforschungsinstituten. „Seit einigen Jahren wird die Qualität der Meinungsdaten zunehmend untergraben, weil viele Umfrageinstitute zu günstigeren, aber wissenschaftlich nicht fundierten Methoden greifen“, teilte die Universität Mannheim am Dienstag mit. Zudem drängten immer mehr neue Unternehmen auf den Markt, und die Institute müssten immer schneller liefern.

Epd medien, 21.02.2020 (online)