Zitiert: Was in der ARD mal möglich war

Klaus Wildenhahn, der Gründer und überzeugende Verfechter des rein improvisierenden „Direct Cinema“ in Deutschland, war bis Anfang der 1990er Jahre selbst Redakteur beim NDR und musste deshalb für die Idee zu seinem nächsten Film niemanden überzeugen. Seine Methode des dokumentarischen Arbeitens: interessante…

Litigation-PR: Justitia hört ziemlich gut

Dieter Wedel, Christoph Metzelder, Sebastian Edathy: Eine neue PR-Branche berät Prominente, die vor Gericht stehen. Ihr Ziel: Manipulation. …. 2018 hat der Mainzer Medienforscher Mathias Kepplinger 580 Richter und Staatsanwälte befragt. Das Ergebnis: 50 Prozent erklärten, vor allem der Angeklagte werde stark…

Zitiert: Wie soziale Netzwerke Medienkritik befördern können

Klar, es ist anstrengend und nervig für JournalistInnen, dass auf Twitter, Facebook und Instagram jedeR Medienkritik äußern kann. Wofür man früher Briefpapier, einen Füller und eine Briefmarke brauchte, braucht es heute nur einen schnell getippten Tweet. Aber genau das ist auch ein Gewinn, weil es ermöglicht, dass wir transparenter und offener über unsere Arbeit und ihre Fehler sprechen könnten.

Anne Fromm, taz.de, 17.10.2020 (online)

Zitiert: Es ist nicht der Anspruch, dem Markt gerecht zu werden

Entscheidend ist, dass der Film berührt und dem Thema gerecht wird, ohne dabei ständig auf die Quote zu schielen. … Wenn öffentlich-rechtliche Sender Programm für die Nische machen, heißt es, so viel Gebühr für so wenig Quote, wenn sie Programm für die Masse machen, heißt es, so viel Gebühr für so wenig Güte. Natürlich will ich viele erreichen, aber das darf nie der erste Impuls sein. Zumal sich Erfolg selten im Voraus berechnen lässt. Schön wär’s.

Hubertus Meyer-Burckhard, tagesspiegel.de, 26.04.2021 (online)