Zitiert: Dokumentations-Redaktionen sind die großen Verlierer der ARD-Programmreform

Die großen Verlierer der ARD-Programmreform sind somit die Dokumentations-Redaktionen der ARD, die bisher für das Format „Die Story im Ersten“ produziert haben – und für vergleichbare Formate in den Dritten Programmen, etwa „45min“ (NDR Fernsehen), „Die Story“ (WDR Fernsehen) und „Betrifft“ (SWR…

Zitiert: Mediathek liefert 20 Prozent der Reichweite

Die „heute-show“ hat in diesem Jahr ihre seit der Corona-Pandemie auffällig gestiegene Zuschauerzahl stabilisiert. Im Schnitt sahen jede Ausgabe bei der TV-Ausstrahlung etwa 5,1 Millionen, wie das ZDF in Mainz auf dpa-Anfrage mitteilte. 2020 waren es etwa genauso viele gewesen, 2019 etwa…

Zitiert: Wie könnte ein Internet ohne Likes aussehen?

Anfang Dezember sagte Instagram-Chef Adam Mosseri vor dem US-Kongress aus. Es ging um den Vorwurf, dass die Fotoplattform der psychischen Gesundheit junger Menschen schade. Mosseri verwies auf verschiedene Maßnahmen, die Instagram zu ihrem Schutz plant. Nicht darunter ist eine Maßnahme, die das…

Zitiert: Zusammenhang zwischen Medien- und Systemvertrauen

Dabei zeigt sich, dass Medienvertrauen in einem deutlichen Zusammenhang mit der generellen Unzufriedenheit mit dem politischen System und der Wahrnehmung einer geringen politischen Wirksamkeit steht. Je stärker die Zweifel am politischen System sowie das Gefühl der eigenen Wirkungslosigkeit ausgeprägt sind, umso kritischer ist das Bild von der Berichterstattung in den klassischen Medien. …

Je stärker die Zweifel am politischen System sowie das Gefühl der eigenen Wirkungslosigkeit sind, umso kritischer ist auch das Bild von der Berichterstattung in den klassischen Medien.

Birgit van Eimeren, Erk Simon, Andreas Riedl, Media Perspektiven 11/2017 (online)

Zitiert: Aber soll sich die Politik wirklich in die Film- und Serienauswahl auf Videoplattformen einmischen?

Er habe da einen Vergleich, sagt Castendyk. Ein Angler holt in vierter Generation Fische aus dem Fluss. Zu Lebzeiten des Urgroßvaters hat es 250 verschiedene Fischarten gegeben, beim Vater nur noch 90. Beim Sohn schwimmen 20 Fischarten im Fluss – die Vielfalt von früher kennt er nur noch aus Erzählungen. Ohne Quoten, sagt Castendyk, ergehe es Produktionen im schlimmsten Fall wie manchen Fischarten: Sie sterben aus. Bleibt die Frage: Muss man alle Fische bewahren – oder nur die, die auch genug Menschen essen wollen?

Nadja Tausche, sueddeutsche.de, 29.12.2021 (online)