Zitiert: Zerschlagung der Vielfalt der DDR-Wende-Medien beförderte mediale Spaltung

Viele DDR-Journalist*innen hatten bereits im Herbst 1989 mit Verve selbst begonnen, ihre Funktionärsrollen abzustreifen. Viele DDR-Medienhäuser reformierten sich in diesen Monaten mit hoher Geschwindigkeit und großem Reformwillen aus sich selbst heraus: linientreue Chefredaktionen waren bis Anfang 1990 ausgetauscht worden, neue Chefredakteure wurden…

Zitiert: Die Enge der ARD beim „weiten“ Kulturbegriff

Wenn das aber allein darauf hinausläuft, die Nutzer dort „abzuholen“, wo sie sind und sie nicht im Sinne eines Bildungsauftrags auch in das Unbekannte mitzunehmen, führt das zwangsläufig zur Verflachung des Programms. Ausdruck dieser Tendenz ist der von rbb und WDR eingeführte…

Zitiert: Welchen Einfluss hatten denn nun Social-Media-Bots, PR-Agenturen aus London, der Russen und Chinesen oder Fake News auf die Bundestagswahl

Die Wahllokale schlossen, außer natürlich in Berlin. Die Prognose auf Grundlage der Nachwahlbefragungen bestätigten weitgehend die Wahlumfrage der Demoskopen, was man immerhin erwähnen sollte. Schließlich werden sie ansonsten gerne gescholten, wenn sie einmal daneben liegen. Der Einfluss automatisierter Social-Media-Bots, vermeintlich omnipotenter PR-Agenturen aus London, der Russen und Chinesen oder von Fake News auf das Wahlergebnis spielten keine Rolle. Alles vergessen, selbst bei den ansonsten viel beschäftigten Faktenfindern. Vielmehr waren die Medien mit den Erklärungen der Parteien über das sich abzeichnende Wahlergebnis beschäftigt.

Frank Lübberding, faz.net 27.09.2021 (online)

Zitiert: Mit Empörungswellen Programm machen?

Ob nun Instagram-Likes schwer genug wiegen, um eine Mitarbeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk unmöglich zu machen, weil man daraus rückschließen würde, dass Nemi El-Hassan nicht hinter der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehe – das wäre die entscheidende Frage, die der WDR klären und beantworten müsste.…

Zitiert: Eine mediale Kompletterneuerung ist angesagt

Die traditionellen Medien scheitern daran, sich in Ton und Inhalten zu öffnen. …. Die Wahl ist vorbei, ein neues Parteiensystem ist entstanden, so konnte man jedenfalls hören von einem Politiker in einer der Fernsehsendungen, die sich schon lange als Nebenspielstätten des demokratischen…