Zitiert: „Die Hölle liegt für Auslandsjournalisten in den Strukturen“

Der Himmel-und-Hölle-Preis der Freischreiber 2022 stand ganz im Zeichen der Auslandsberichterstattung. Freischreiber rückt damit Redaktionen oder Einzelpersonen in Rampenlicht, die sich in besonderer Weise um den freien Journalismus verdient machen – oder diesen schädigen. In einer Zeit, die geprägt ist von Kriegen…

Zitiert: Demonstrativer Vertrauensentzug schlägt auf die ARD zurück

Der demonstrative Vertrauensentzug der Intendanten der ARD gegenüber der Geschäftsleitung des RBB wirkt armselig. Einer Solidargemeinschaft, für die sich die ARD doch weithin hält, ist er unwürdig, juristisch im Ergebnis von durchschlagender Wirkungslosigkeit, vor allem aber kurzsichtig: Der Versuch, eine Brandmauer zu errichten, den „Laden“ ARD vor dem RBB sauber zu halten, provoziert geradezu die Suche nach Brandnestern an anderer Stelle im System. Erste Ergebnisse sind zu besichtigen.

Jens Wendland, tagesspiegel.de, 5.9.2022 (online)

Zitiert: Wer beim rbb das „Programmheft“ in die Hand nehmen sollte

Die Programmmacher selbst sollten das Programmheft in die Hand nehmen, nicht nur daran arbeiten, wie Transparenz und Mitbestimmung im RBB gesichert werden, sondern eine Taskforce „aus der Mitte“ ihrer Arbeit bilden für Programmfragen und Perspektiven: etwa die Gefahr bedenken, dass das dritte…

Zitiert: Von der Politik in die Sender und umgekehrt

Ihr Regierungssprecher Ulrich Wilhelm wechselte als Intendant zum BR, der Neue kam von ZDF-Heute: Steffen Seibert. In dieser Gremienwelt mischen sich Politiker in den Journalismus ein, und Journalisten agieren politisch. Sei’s zum Segen ihrer Sender, sei’s fürs eigene Fortkommen.

Friedrich Küppersbusch, sueddeutsche.de, 2.9.2022 (online, paid)