Zitiert: Wofür der MDR herhalten muss

Da verhandelte das Bundesverfassungsgericht die Klage von ARD und ZDF gegen die Blockade bei der Beitragserhöhung. Was auffiel: Für die Länder redete Magdeburgs Chef-Rundfunkpolitiker Rainer Robra (CDU), die ARD-Sender schickten den MDR-Intendanten Ralf Ludwig vor. Es war, als würden die Zukunftsfragen der gesamten deutschen Rundfunkpolitik in Mitteldeutschland ausgetragen, und genau so ist es. Was auch stimmt: Der MDR muss aushalten, dass an ihm gerade die elementaren Fragen des gesamten Ostens ausgetragen werden.

Claudia Tieschky, sueddeutsche.de, 07.08.2026 (online)

Zitiert: Zuspruch im Westen, Skepsis im Osten gegenüber den Öffentlich-Rechtlichen

Das Vertrauen in Institutionen und Medien in Deutschland insgesamt war in den vergangenen Jahren schwankend – nun ist es wieder gestiegen. Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Institution schenken mehr als die Hälfte der Deutschen Vertrauen (55 Prozent, plus zwei Prozentpunkte). Mit Blick auf…

Zitiert: Öffentlich-Rechtliche ohne Sicherheitsanker

Erste Amtshandlung: Der Rundfunk soll fallen“, titelte Ende letzter Woche die FAZ. Noch rund sechs Wochen sind es bis zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die AfD gibt sich siegesgewiss, und ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund verkündet neben dem Wahlkampfslogan „Abschiebung ab Minute 1“ auch…

Zitiert: Das ZDF zerlegt sich selbst schon sehr effizient

ZDF-Intendant Norbert Himmler, bei dem die Verantwortung für alles Programmliche zusammenläuft, wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Fall äußern und verwies auf das spontan in Auftrag gegebene »Aspekte«-Special . Die Ausladung Danger Dans bei der »Anstalt« rechtfertigte man damit, dass in…