Zitiert: Anstalten sollen vorschlagen, was verzichtbar ist

Die Länder arbeiten deshalb an einem Reformmodell, das die Vorteile und die Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bewahrt, aber Mehrfachstrukturen zusammenführt und sicherstellt, dass alle Bevölkerungsgruppen ein passendes Angebot finden. Dabei ist unser Ziel, den Rundfunkbeitrag jedenfalls stabil zu halten.

Die Anstalten wurden von den Ländern aufgefordert, Reformvorschläge zu unterbreiten, die aber bislang hinter den Erwartungen zurückbleiben. Wir brauchen konkrete Vorschläge, welche Strukturen verzichtbar sein könnten.

Florian Herrmann, Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien Bayerns, medienpolitik.net, 4.1.2023 (online)

Zitiert: Öffentlich-rechtlichen Rundfunk muss aktiv mehr für Pressefreiheit leisten

Viel zu selten nimmt man den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als ein Medium wahr, das ausstrahlt: Wir werden fürs Veröffentlichen bezahlt, nicht fürs Verschweigen. Wir riskieren auch mal eine Auseinandersetzung vor Gericht, wenn es die Geschichte wert ist. Wir arbeiten daran, mit strategischen Geschichten…

Zitiert: Kontrolle vor Publikum bei Öffentlich-Rechtlichen

Rundfunkräte und ZDF-Fernsehrat tagen laut Gesetz öffentlich. Aber wie kann man konkret verfolgen, was vor sich geht? Ein Überblick. […] Ein Teil der Antwort: von der Arbeit der Verwaltungsräte jedenfalls nicht, die die Finanzen der Sender kontrollieren. Sie beraten stets hinter verschlossenen…

Zitiert: Redakteure von ARD und ZDF wollen in den „Zukunftsrat“

Bleiben wir bei Forderungen von Journalisten: Die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse (AGRA) hat einen Offenen Brief an die Rundfunkkommission der Länder geschrieben. Der nimmt Bezug auf deren aktuelle Beschlüsse, die unter anderem die Bildung eines „Zukunftsrats” vorsieht, der die Medienpolitiker berät (Altpapier…