Zitiert: Was die ARD durch die Hörfunkreform gewinnt und riskiert

Die ARD plant eine Zusammenlegung ihrer Info- und Kulturradios zu allabendlichen Einheitsprogrammen. Warum das sowohl inhaltlich als auch rundfunkrechtlich bedenklich ist. […] Nicht nur das teure Fernsehen, auch der wesentlich günstigere Hörfunk ist von diesem Umschichten der Finanzen betroffen. Und wenn man…

Zitiert: Piratenradios wollten „der Öffentlichkeit was hinzufügen“

Uns interessiert der historische Blick auf linke Piratensender ja gerade, um über das Heute nachzudenken. In den 1970er- und 80er-Jahren sind in der BRD viele alternative Radios entstanden, die illegal gesendet haben. Das war die frühe Phase der freien Radios, die es…

Zitiert: Gutes Programm kann man nur machen, wenn man es solide finanziert

Und darüber will der öffentliche Rundfunk auf keinen Fall reden, weil er gerade ein Legitimationsproblem hat. Wir wissen alle, was da gerade los ist. Die Politik will den Beitrag nicht erhöhen, die Inflation läuft aber weiter. Der größte Teil des Rundfunkbeitrags ist für Personal und Renten gebunden. Alle Reformvorschläge laufen bisher darauf hinaus, dass man noch mehr als bisher am Programm sparen will, während man sich weiter teure Doppelstrukturen und einen gigantischen Verwaltungsapparat leistet.

Dorothee Schön, sueddeutsche.de, 29.11.2023 (online)

Zitiert: Radiosender wissen schon lange, wie man den Dialog mit dem Publikum pflegt

Sie bildeten Communitys, bevor es das Internet und soziale Netzwerke gab. Zugleich wächst die Konkurrenz im Internet. Wenn Radio also relevant bleiben will, muss es vor allem Anlass zum Hinhören geben, Diskussionsstoff bieten, zum Weiterdenken anregen. Radioprogramme müssen sich unterscheiden, damit sie…