Zitiert: Die zwei Welten des MDR – Regionalmarketing schlägt Journalismus

Der MDR-Intendant kann es sich nicht erklären: Einerseits genießt sein Sender immer noch hohe Akzeptanz. Andererseits gewinnt bei der Wahl in Sachsen-Anhalt eine Partei, die den MDR abschaffen will. Dabei muss man nur ins Programm schauen, um diesen Widerspruch zu verstehen. […]…

Zitiert: Viele politische und gesellschaftliche Themen bleiben journalistisch und medial unbearbeitet

Zu sagen, dieser Böhmermann-Typ sei ein linker Agitator, ist zwar inzwischen Internet-Folklore, aber bleibt ja eine Fremdzuschreibung. Wirklich nichts als Projektion. Wenn man den politischen Auftrag unserer Gruppe korrekt beschreiben würde, dann so: Es macht uns wahnsinnig, wie viele politische und gesellschaftliche…

Zitiert: Auch die Journalisten machen einfach „Weiter so“

Nach dem AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt fragt der ARD-„Brennpunkt“ nach der Vertrauenskrise. Er besucht ein Autohaus, zeigt Umfragen und lässt CDU-Politiker zu Wort kommen. An den vertrauten Abläufen ändert sich wenig. […] Auch drei Wochen später scheint das noch die Strategie der Berichterstattung…

Zitiert: Journalismus unter der Lupe

Wenn die Lupe über unserer Arbeit immer größer wird, kann die Konsequenz doch nur sein, noch akribischer zu arbeiten, als es ohnehin der Anspruch sein sollte. Darüber hinaus gibt es leider keinen Zaubertrick, Menschen zurückzuholen, die lieber Verschwörungsideologien als aufwendig recherchiertem Journalismus glauben.

Markus Feldenkirchen, Turi2, 01.20.2026 (online)