Zitiert: Nur alle 12 Jahre im ZDF-Fernsehrat: ein Vertreter der Jugend

Bendix Lippe in die Diskussion ein. Er ist das einzige Mitglied unter 35 Jahren im ZDF-Fernsehrat – und das auch nur für wenige Jahre, weil sich die Entsendung der Personen auf diesen Posten abwechselt mit den Bereichen Frauen, Familie und Senioren. „Der nächste Vertreter für die Jugend kommt also im Regelfall erst wieder in zwölf Jahren“, sagte Bendix – und machte keinen Hehl daraus, was er davon hält. „Ich kann Hinweise in den Fernsehrat einbringen, aber wenn in vier Jahren kein Junger mehr da ist, dann rückt das Thema wieder aus dem Fokus. Und das ist ganz schlimm.“

Alexander Krei, dwdl.de, 22.10.2021 (online)

Zitiert: Bald tagt nur noch der HR-Rundfunkrat nicht-öffentlich

Nicht öffentlich tagen nur noch die Rundfunkräte beim Hessischen Rundfunk (HR) und beim Norddeutschen Rundfunk (NDR). Mit der Novelle des NDR-Staatsvertrags, die zum 1. September 2021 in Kraft treten soll, wird unter anderem die Regelung eingeführt, dass die Sitzungen des Rundfunkrats öffentlich…

Zitiert: ARD bleibt Nachweis schuldig, ob und wie sie Programmauftrag erfüllt

Doch daran, wie die ARD diese Berichte und Leitlinien zur Erfüllung ihres Programmauftrags bislang ausgestaltet hat, gibt es seit längerem Kritik aus den Rundfunkräten der Landesrundfunkanstalten. De facto ließen die Berichte und Leitlinien in der bisherigen Form „keine aussagekräftigen Rückschlüsse auf Quantität…

Zitiert: Parteiproporz zu sichern ist keine Aufgabe der Gremien und Sender

Viele Funktionsträger der Öffentlich-Rechtlichen vermitteln den Eindruck, sie lebten noch in der Welt von vor 20 Jahren. Sie denken, alles sei gut, und kümmern sich lieber um den Parteien-Proporz und die Ausgewogenheit zwischen den regionalen Landesfunkhäusern. Die große Herausforderung ist aber eine ganz andere: Wie kann ich als öffentlich-rechtliche Anstalt im digitalen Zeitalter ein hochqualitatives Informations- und Unterhaltungsangebot bereitstellen, das alle annehmen?

Ole von Beust, Hamburger Abendblatt, 05.07.2019 (nicht online)

Zitiert: Worin die Rundfunkräte versagen

Das „Manual“ bietet viele Angriffspunkte. Aber dass nun auch noch die WDR-Rundfunkräte ins gleiche Horn stoßen und es als „Dummheit“ bezeichnen, als eine Aktion, die dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk „mehr geschadet als genutzt hat“, gibt zu denken. Es sind die gleichen Rundfunkräte, die…