„Der Plan, gemeinsam eine Internetplattform unter dem bizarren Titel „Germany’s Gold“ zu betreiben, wurde 2013 von ARD und ZDF endgültig begraben, nachdem das Bundeskartellamt Bedenken angemeldet hatte. Auf dieses Problem hätten die Strategen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens schon 2012 aufmerksam werden können, als das Kartellamt mit gleicher Begründung ein ähnliches gemeinsames Vorhaben der RTL-Gruppe und der Pro Sieben Sat 1 Media AG blockiert hatte. Gipfel der Idiotie: Auf der Plattform Germany’s Gold hätten die Gebührenzahler, oder besser: die Beitragszahler, für Sendungen, die sie mit ihrer Gebühr, recte: Abgabe, bereits bezahlt haben, noch einmal zahlen müssen, um sie anzuschauen. Stratege im öffentlich-rechtlichen System sein, das heißt: Nichts sehen, nichts hören, nichts denken, aber tolle Titel erfinden: „Germany’s Gold“.
Dokumentiert: Kirchen entwickeln bei ARD Sendungen für Jugendkanal (mit)
Bei den Kirchenformaten im ARD-Fernsehen wird es künftig einige Neuerungen geben. So soll das „Wort zum Sonntag“ ein neues Design erhalten. Nähere Informationen dazu wurden im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 60-jährigen Bestehen des im Ersten Programm ausgestrahlten „Worts zum Sonntag“ gemeinsam mit…
