Die Münchner Firma Autentic und die WDR mediagroup haben ein Joint-Venture für den Vertrieb von Dokumentationen gegründet. Es handelt sich dabei um ein 50:50-Gemeinschaftsunternehmen. Im Blick hat man auch VoD-Plattformen.
Die Münchner Firma Autentic und die WDR mediagroup haben ein Joint-Venture für den Vertrieb von Dokumentationen gegründet. Es handelt sich dabei um ein 50:50-Gemeinschaftsunternehmen. Im Blick hat man auch VoD-Plattformen.
„Die beste Methode, das TV-Programm zu ändern, ist nicht, einem Moderator mittels einer wohlfeilen Petition zu bestätigen, dass er kontroverse Sendungen macht. Sondern nicht einzuschalten. Fernsehen ist das einzige Thema, bei dem man mit Wegschauen am meisten erreicht.“ So Klaus Raab auf…
Ich versuche bei meinen TV-Projekten sogar, die Home-Entertainment-Auswertung noch vor der TV-Ausstrahlung zu schaffen, gern auch nicht nur ein paar Tage. Das Beispiel „Weissensee“ hat doch gezeigt, dass dies funktioniert und die TV-Quote nicht unter einer vorherigen Videovermarktung leidet. Auch bei meinem letzten Projekt, „Das Adlon“, war zumindest eine DVD-Bestellung vorher möglich und landete zeitgleich zur Ausstrahlung in den Briefkästen. Prompt waren wir eine Woche vor TV-Ausstrahlung auf Platz 1 bei amazon.de. Das schafft man mit einer nachgelagerten Videovermarktung sehr viel schwieriger.“
Oliver Berben, Blickpunkt:Film, 50/2013, S. 11
Quotenmessung im TV. Eine Dokumentation von Frank Aischmann und Gregor Schreiber.
Gerd Scobel fordert zudem, sich von der Quote zu verabschieden und lieber Public Value-Kriterien zu formulieren. „Diese Kriterien müssten mit den entsprechenden Gremien, vor allem aber mit dem Gesetzgeber und der Politik klar vereinbart werden. Der Vorteil wäre, dass die Sendungen nach diesen Public Value-Kriterien konzipiert und beurteilt würden – und nicht mehr aufgrund von Quotenmessungen, deren Genauigkeit bei vielen Sendern im Messfehlerbereich liegt.“ Weiterlesen Sehenswert: Die Macht der Zuschauer
Paul Kirchhof ist der Meinung, „es wäre eine Frage der öffentlichen Aufklärung“ die Summe zu nennen, die das ZDF für den Erwerb der Rechte an der Champions League bezahlt hat. „Es handelt sich um öffentlich-rechtliche, zwangsweise erhobene Gelder, und darüber muss lückenlos Rechenschaft abgelegt werden. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, dass der Beitragszahler voll über die Verwendung der von ihm aufgebrachten Mittel aufgeklärt wird“.
Paul Kirchhof im Interview mit Claudia Tieschky von der Süddeutschen Zeitung, 08.01.2014