Zitiert: Die ARD stellt den „Tatort“ künftig vorab in die Mediathek

„Online First“ gilt längst für einen Großteil der TV-Sendungen. Eine große Ausnahme bildete der „Tatort“, den es stets erst sonntags um 20:15 Uhr im Ersten gab. Doch nun rückt die ARD von diesem eisernen Grundsatz ab – mit einem Hintergedanken. Mit Beginn…

Zitiert: „Medienversagen bei der Wahlberichterstattung?

Die Frage ist allerdings, was für eine Kategorie „Versagen“ sein soll. „Medienversagen“ ist mittlerweile als Hashtag ein unspezifischer Social-Media-Selbstläufer, der im Zweifel auch unter jede Talk-Gästeliste gepackt wird, die jemandem nicht passt. Ich hätte es manchmal ja gern eine Nummer kleiner, weil…

Zitiert: Ex-OpenAI-Forscher warnt vor Tod der Menschheit durch KI

Mit einer drastischen Warnung wirft ein Experte der Firma Anthropic hin: Die Technik sei zu gefährlich. Der Forschungschef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI äußert sich ebenfalls besorgt. […]

Man lasse diese Künstliche Intelligenz eher „wachsen“, statt sie zu designen. KI-Systeme seien ein Produkt komplexer Prozesse. „Unsere groß angelegten Trainingsläufe sind Experimente – und wir sind manchmal überrascht von ihren Ergebnissen.“ Und je mehr die Fähigkeiten der Maschinen die menschlichen überträfen, desto schwieriger werde es, zu verstehen, zu was sie in der Lage seien.

tagesspiegel.de, 09.09.2026 (online)

Zitiert: Es braucht ein Öffentlichkeitsbewusstsein

Es braucht heute im Verbund mit kluger Regulierung eine Bildungsanstrengung auf der Höhe der digitalen Zeit, einen fundamentalen Bewusstseinswandel. So wie in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts das Umweltbewusstsein entstanden ist, müsste heute – als Resultat von Bildung und Diskurs – eine Art Öffentlichkeitsbewusstsein entstehen, ein Bewusstsein für die Vermüllung und Zerstörung der publizistischen Welt. Das ist die Größe der Aufgabe, um die es geht.

Bernhard Pörksen, fr.de, 03.09.2026 (online)

Zitiert: Wie Medien dem Vertrauensverlust begegnen können

Journalisten besitzen zwei Möglichkeiten, auf den Vertrauensverlust ihres Publikums zu reagieren. Sie können das Misstrauen zum Defekt des Publikums erklären. Sie könnten sich aber auch fragen – und das ist selbst in der Politik lange überfällig –, ob es womöglich auch etwas…