Zitiert: Zeit und Kapazitäten für umfassenden Medienjournalismus fehlen

Ich finde, dass es sehr viele tiefgreifende Recherchen gibt (…) Aber was mir fehlt, ist die Breite der Themen. Also gerade das Beispiel Springer ist sehr beliebt. Da stürzt sich alles drauf. Aber mal auf die Südwestdeutsche Medienholding zu gucken, zu der…

Zitiert: Baby-Bommer kommen mit dem digitalen Wandel besser zurecht?

Eine Umfrage unter von der digitalen Transformation betroffenen Menschen mit amerikanischer Staatsbürgerschaft, durchgeführt von der Befragungs- und Beratungsfirma The Harris Poll, hat ergeben, dass 77 Prozent der 35- bis 54-Jährigen lieber in einer Zeit vor dem Internet leben würden. Altersträgheit? Vielleicht, aber unter den 18- bis 34-jährigen Ausgeforschten sind immerhin 63 Prozent derselben Ansicht. […]

Bei denen, die sogar älter als 55 sind, wollten bei der Harris-Poll-Untersuchung nur 60 Prozent in die nichtvernetzte Zeit zurück.

Dietmar Dath, faz.net, 20.06.2023 (online)

Zitiert: Medienereignis U-Boot-Suche

Nachrichten, hintergründige Reportagen, Eilmeldungen: Die Suche nach dem auf dem Weg zur Titanic verschollenen U-Boot nimmt medial großen Raum ein. Warum ist das so? Und müssten Medien stattdessen nicht mehr über das Sterben im Mittelmeer berichten?

Für Kommunikationswissenschaftler Nikolaus Jackob liegt genau hier eine entscheidende Erklärung dafür, warum so viele Medien so breit berichten. Das Thema beinhalte zahlreiche der Faktoren, die ein Ereignis zum Medienthema machten, erklärt der Geschäftsführer des Instituts für Publizistik der Universität Mainz gegenüber dem Deutschlandfunk: „Überraschung, etwas Mystik, historischer Kontext.“

@mediasres, 21.06.2023 (online)