Zitiert: Bildjournalismus muss mehr in den Fokus der Medienkritik

Der Bildjournalismus ist noch viel zu wenig im Blick der Medienkritik, also eben auch des Medienjournalismus. Man kann mit der Auswahl von Fotos, mit Blickwinkeln, Anschnitten, Farbgebungen etc. sehr stark Emotionen schüren – und pseudo-faktische Tatsachen vermitteln. Jedes Bild ist, wenn nicht…

Zitiert: Digitale Streetworker suchen den Bahnhofsvorplatz im Internet

Das Leben von Jugendlichen verlagert sich nicht erst seit der Pandemie in den digitalen Raum. Streetworker*innen folgen ihnen nun dorthin. Ein*e Streetworker*in ist vermutlich die letzte Person, die man im Home­office vermuten würde. Aber Nando Petri vom Bayerischen Jugendring (BJR) kann von…

Zitiert: Zukunft des KI-Film

Wie die Zukunft des Films aussehen könnte, hat kürzlich eine Produktionsfirma aus Detroit demonstriert: Sie hat mithilfe einer KI einen zwölfminütigen Kurzfilm („The Frost“) kreiert. Dazu wurden mit dem Bildgenerator DALL-E auf Basis eines (manuell verfassten) Drehbuchs Bilder erzeugt, die am Computer animiert und zusammengefügt wurden. Ein wenig wie bei der Reihenfotografie zu Beginn der Filmgeschichte. Doch für den Kurzfilm brauchte es weder Kameras noch Schauspieler.

Adrian Lobe, berliner-zeitung.de, 05.09.2023 (online)

Zitiert: ARD und ZDF sind Zwerge unter Riesen

Der ist im digitalen Raum ein Zwerg unter Riesen. Laut Andrees Messungen liegt die gesamte Nutzungszeit des ÖRR am gesamten Nutzer:innenaufkommen gerade mal bei einem Prozent. Dagegen kommt der Alphabet-Konzern, mit YouTube und Google, auf über 18 Prozent. Meta erreicht mit Facebook, WhatsApp und Instagram über 15 Prozent. Auch deshalb finden wir ARD-Krimis auf YouTube-Kanälen. Der ÖRR will uns erreichen, schaufelt sich aber sein eigenes Grab. Denn so bleibt das Nutzer:innenaufkommen auf den Big-Tech-Plattformen konzentriert und der ÖRR abhängig von den Big-Tech-Regeln.

Mandy Tröger, berliner-zeitung.de, 05.09.2023 (online)

Zitiert: Drei Bedrohungen für den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Der eben noch als mächtig und schlangenhaft-vielköpfig beschriebene öffentlich-rechtliche Rundfunk gilt vielen inzwischen als gefährdete Spezies. Die institutionelle Pracht, so wurde am Montagabend im Rahmen des 22. Akademiegesprächs in der Berliner Akademie der Künste in immer neuen Anläufen festgestellt, ist von mindestens…