Zitiert: Warum ein guter Kommentar einseitig ist

Viele meinen, Journalisten dürften gar nicht kommentieren. Sie verstehen nicht, dass ein guter Kommentar einseitig sein muss, weil er dem Publikum ein Angebot für die eigene Meinungsbildung machen will. Die Gegner des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nutzen diese Missverständnisse und brandmarken Kommentare immer wieder…

Zitiert: Desinformation ist nicht durch Zensur beizukommen

Die eigentliche Ursache für die weite Verbreitung von Hass, Gewalt und Falschinformationen im Netz sind die Konzernalgorithmen, die im Profit­interesse die kontroversesten Inhalte am schnellsten verbreiten. Die Nutzerinnen und Nutzer erhalten kein Recht, diese Algorithmen abzuwählen oder die eigene Timeline von einem nichtkommerziellen, offenen Algorithmus ihrer Wahl sortieren zu lassen. Desinformation ist nicht durch Zensur beizukommen. Es wäre viel sinnvoller, die Verbreitung zuverlässiger Informationen zu fördern und die Nutzer einzubinden, damit sie Fake News selbst erkennen.

Patrick Breyer, lostineu.eu, 25.08.2023 (online)

Zitiert: SRG-Dialog – Der Schweizer Bevölkerung den Puls fühlen

Was interessiert Schweizerinnen und Schweizer? Was bewegt sie, was freut sie, was macht ihnen Angst? Die SRG lanciert unter dem Namen «Dialog» ein Pilotprojekt in allen vier Sprachregionen des Landes und auch im Ausland. Eigentlich sei «Dialog» eine fast schon permanente, grosse…

Zitiert: Neue Regeln lassen Macht der Konzerne unangetastet

Die Beispiele sind exemplarisch für das Niveau, auf dem sich die Plattformregulierung bewegt: Sie baut Zäune und Mauern, um die Macht der Konzerne einzuhegen. Sie baut Brücken, Pfade und eine Beschilderung, mithilfe derer Nutzer:innen im Dickicht der Intransparenz Wege finden sollen, ihren…

Zitiert: ARD muss Regionalität definieren

Nun gehört es zu den Zivilisationskrankheiten vieler dritter Programme, dass sie seit Jahren in Sachen Regionalbezug in Therapie sind. Abgesehen von den Regionalnachrichten reicht einE medizinische Expert*in, einE moderierendeR Doc aus dem Sendegebiet als Beweis der Verbundenheit mit der dortigen Lebens- und Sterbenswirklichkeit nicht aus. Bevor die ARD weiter den hippokratischen Eid der Regionalität um ihren Äskulapstab windet, bräuchte es ein Rezept, was Regionalität im 21. Jahrhundert eigentlich heißt.

Steffen Grimberg, taz.de, 25.08.2023 (online)