Zitiert: Linke Medien in der Krise – Was verloren geht

Es sind keine guten Wochen für das, was einmal als Gegenöffentlichkeit galt. Diese Woche wurde bekannt, dass sowohl das Magazin Katapult als auch das Satireblatt Titanic vor der Insolvenz stehen und Tausende Abos brauchen, um ihre Existenz weiterhin zu garantieren. Diese Nachrichten…

Zitiert: Unternehmen sollen mehr über Lokalzeitungen werben

Die Herausforderung ist: Je kleiner der Markt, desto höher müsste im Grunde der Preis sein. Das machen die Kunden aber nicht unbedingt mit, daher wären zusätzlich Werbeerlöse wichtig. Das ist auch ein Appell an die lokale Wirtschaft: Wer künftig lokale Medien in seiner Region erhalten möchte, sollte bewusst prüfen, ob deren Reichweite die eigenen Marketing-Ziele nicht ähnlich gut erfüllen kann wie die Werbung bei einer US-amerikanischen Plattform. (Paid)

Sigrun Albert, kna-news.de, 07.09.2023 (online)

Zitiert: Wie der Männer-Fußball die sportjournalistische Wahrnehmung dominiert

Wie sehr der Männer-Fußball die sportjournalistische Wahrnehmung dominiert, sah man am Sonntag, als der Deutsche Fußball-Bund die Entlassung seines Bundestrainers bekannt gab – kurz bevor das Basketball-Finale zu Ende war. Schon am Sonntagabend musste daher der eine oder andere Sportaufmacher wieder einmal dem Fußball gelten. Womöglich ist der Männer-Fußball nur aus Gewohnheit oder wegen der Unverfrorenheit seiner Verbände der meistbeachtete Sport in Deutschland. Wegen seiner Schönheit oder der modernen Publikumsansprache seiner Funktionäre ist er es derzeit jedenfalls nicht.

Klaus Raab, MDR Altpapier, 11.09.2023 (online)

In der Kritik: „Ernstfall – Regieren am Limit“ (ARD)

Der vielfach preisgekrönte Dokumentarfilmer Stephan Lamby hat die Regierung durch die Ukraine-Krise begleitet. Sein Werk lässt aber viele Fragen offen. […] Wer sich für Politik interessiert, wird in den 75 Minuten ohnehin nicht viel Neues erfahren. Trotzdem ist es natürlich spannend, die…

Zitiert: Bedeutungsverlust der Medienpolitik

TV war eine landespolitische, höchstens nationale, Angelegenheit. Auch wenn dubiose Medienunternehmer wie der spätere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi in den 80er Jahren auf den Markt drängten, hatten alle Sender ihren Sitz in Deutschland und unterlagen damit auch den Regularien der deutschen Medienpolitik.…