Zitiert: Frauen in der Sportberichterstattung

Sportschau F erhöht die weibliche Sichtbarkeit, und nur die führt wohl langfristig zu einer weiteren Professionalisierung.

Doch vor der Bühne, die für die Sportlerinnen geschaffen wird, stehen zunächst nur Follower, die bereits ein Grundinteresse am weiblichen Spitzensport mitbringen. Das Projekt bietet einen Mehrwert, darauf ausruhen sollte sich die Sportschau nicht, denn die Frauen finden auch hier in einer Nische statt. Um einer unausgeglichenen Berichterstattung wirklich entgegenzuwirken, müsste der Hauptaccount, die Sportschau mehr über Sportlerinnen berichten.

Clara Meyer, sueddeutsche.de, 07.03.2025 (online)

Zitiert: In Österreich gibt es den Equal Play Day

In Österreich gibt es den Equal Play Day, der markiert, ab wann im Jahr rechnerisch gesehen kein Frauensport mehr in den Medien stattfindet. Dieses Jahr seit dem 20. Februar.

Bezahlung, Sendezeit, Sponsorendeals – nicht im Ergebnis, aber in allen anderen Aspekten unterliegen Athletinnen ihren männlichen Kollegen.

Clara Mayer, sueddeutsche.de, 07.03.2025 (online)

Zitiert: Trendreport zur Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen ist in Deutschland alltäglich. Und nicht nur in Politik und Justiz besteht großer Nachholbedarf im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt: Auch die journalistische Praxis zeigt deutliche Schwächen und erhebliche Leerstellen. […] Eine strukturelle Auseinandersetzung mit der Alltäglichkeit und Vielschichtigkeit von…

Zitiert: Entlarvende Analyse zum Medieninteresse „nach Mannheim“

Nachdem klar geworden war, dass der Fahrer des Autos in Mannheim ein Deutscher ist, schienen Medien das Interesse zu verlieren. Eine Recherche von BuzzFeed News bestätigt den Eindruck. […] Nach der Tat in Magdeburg erschienen in deutschen Leitmedien 1.035 Beiträge, die darauf…

Zitiert: Ein globales Bildungssystem von Grund auf neu entwerfen

Wenn man ein globales Bildungssystem von Grund auf entwerfen müsste, dann würde man angesichts dessen, was uns heute zur Verfügung steht, und der Vernetzung durch die Internettechnologie auf keinen Fall ein System entwerfen, das auch nur annähernd so aussieht wie das, was wir derzeit haben. Wir verschwenden unzählige Milliarden Dollar für alle möglichen langsamen Lernmethoden. Man hat es tatsächlich geschafft, Wissen für viele Kinder langweilig zu machen, was wirklich ein Jammer ist.

Chris Anderson, sueddeutsche.de, 03.03.2025 (online)