WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung: gemeinsamer Rechercheverbund

„Kein gemeinsamer Etat, keine förmliche Vereinbarung – Georg Mascolo, früherer Spiegel-Chefredakteur und seit dem 1. Februar „Leitung des Rechercheverbundes von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung (SZ)“, ist gegenüber seinen Kollegen nicht weisungsbefugt“, schreibt Bülend Ürük am 14.2. auf presseportal.de

„Zumindest bei der Ankündigung klang das noch anders, WDR-Intendant Tom Buhrow lobte die Kooperation in den höchsten Tönen: „Ich freue mich außerordentlich über diese Partnerschaft. Wir bündeln unsere Kräfte in Hörfunk, Fernsehen und Print und machen den Recherchepool zu einem crossmedialen Vorzeigeprojekt für Qualitätsjournalismus.“ Weiterlesen WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung: gemeinsamer Rechercheverbund

RBB bietet multimediale Karte der Wissenschaftslandschaft Brandenburgs

Zum 18. Februar 2014 hatte der rbb einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellvertretend für die Forschungslandschaft Berlin-Brandenburg zum ersten StudioCampus eingeladen. Ziel war es, Wissenschaft und Medien ins Gespräch über die gegenseitigen Erwartungen und Rollenzuweisungen zu bringen. „Wie viel kritische Öffentlichkeit verträgt die Wissenschaft? Wie beeinflussen die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Qualität der Forschung?“

Zudem ging der RBB Science Scanner online.

 

Programm des StudioCampus

Kann es sein, dass die Umwandlung von BR-alpha in ARD-alpha nichts kosten wird?

Am 25. Oktober nahmen die Regierungschefs der Länder zur Kenntnis, „dass BR-alpha zu ARD-alpha werden soll, bei Kostentragung und Federführung durch den BR.“ So steht es in einem entsprechenden Protokoll der Sitzung. Friedemann Greiner, der Vorsitzende des Fernsehausschusses des BR-Rundfunkrates hatte schon eine Woche zuvor, am 18. Oktober,  in epdmedien (42/2013, S. 3 ff.) einen Meinungsbeitrag („Sehnsucht nach Einordnung – Ein Bildungsangebot gehört in das ARD-Digitalkonzept“) veröffentlicht, dass BR-alpha in ARD-alpha umbenannt werden soll und als Bildungskanal in die ARD-Digitalstrategie zu integrieren ist. Doch zu welchen Konditionen soll dies geschehen? Und – wie soll dies gehen, wenn es nichts zusätzlich kosten soll? Weiterlesen Kann es sein, dass die Umwandlung von BR-alpha in ARD-alpha nichts kosten wird?

Dokumentiert: Die Grenzen der Diversifikation für Zeitungsverlage, wenn sie dem Journalismus gerecht werden wollen

„Aus Verlagen werden Medien- oder gleich Mischkonzerne, thematisiert wird das in den hauseigenen Presseprodukten jedoch kaum. Die Glaubwürdigkeit des Journalismus gerät in Gefahr. Eine Offenlegungspflicht aller Beteiligungen im Handels- und Dienstleistungssektor wäre als Basis wünschenswert, genauso wie Veröffentlichungs-Historien der Redakteure. Transparenz gewährleistet nebenher die Seriosität der Kernmarke als auch des publizistischen Outputs für Publikum und Werbekunden. Im Onlinebetrieb ist sie bereits weit verbreitet, im Print technisch nicht umsetzbar.“

 

Jan Krone, carta.info