Warum Internet- und Softwarekonzerne immer mehr die Zukunft der Gesellschaft bestimmen

„Weil alte Wirtschaft und Politik den Entwicklungen im Netz um Lichtjahre hinterherhinken, müssen Internetdienste Aufgaben übernehmen, die dem Staat vorbehalten sind. Man sollte sie dabei nicht alleine lassen“,

so Johannes Boie in einem Kommentar der Süddeutschen Zeitung (12.12.2014). Das Internet sei wie ein Kessel, in dem zu viel Druck herrscht.

„Ständig gibt es Streit, Klagen, Verfahren und Urteile. Dann muss eine Seite reagieren, und weil die alte Wirtschaft und die Politik den Entwicklungen im Netz um Jahre hinterherhinken, werden die Internetkonzerne, allen voran Google, in die Rolle der Entscheider gedrängt.“

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Dokumentiert: Die volle Packung Kurzfilm in allen Bundesländern

AG Kurzfilm: Am 21. Dezember wird deutschlandweit der dritte KURZFILMTAG gefeiert. Erstmalig finden in allen Bundesländern Veranstaltungen statt. Am kürzesten Tag des Jahres verwandeln sich ungewöhnliche Orte wie Treppenhäuser, Clubs, Kneipen, Wohnzimmer, ja sogar eine Eishockey-Arena in Kinosäle. Auch Filmtheater und TV-Kanäle rücken den Kurzfilm am 21. Dezember ins Rampenlicht. Insgesamt sind derzeit 210 Veranstaltungen angemeldet. Die meisten Events finden mit 38 in Baden Württemberg statt, gefolgt von Sachsen mit 35 und Bayern mit 28. Bis 20. Dezember können noch weitere hinzukommen. Eine komplette und aktuelle Übersicht ist auf www.kurzfilmtag.com zu finden.

Milliardäre und Qualitätsjournalismus

Die Forschungsgruppe Medienwandel unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Josef Trappel verfolgt das Ziel, den Medienwandel zu analysieren und die gesellschaftlichen Folgen zu benennen. Die Gruppe ist an der Universität Salzburg am Fachbereich Kommunikationswissenschaft als Projekt im Master-Studium eingerichtet.   Sie beschäftigte…

Radio im Wettbewerb der neuen Medienwelt

Christian Vogg, Head of Radio/Media Department, beschäftigt sich in den Media Perspektiven (10/2014) mit dem „Hörfunk von morgen aus dem Blickwinkel der EBU“. Zum einen verweist er darauf, dass der mobilen Verbreitung derzeit noch drei Grenzen gesetzt sind. „Streaming über das Internet bzw. Mobilfunknetz ist energieintensiv und kann – je nach Hardware, wie auch ein simpler Feldversuch zeigte – bereits nach knapp sieben Stunden zum Exitus des Akkus führen. Wer dagegen einen eingebauten Rundfunk-Chip zum Radiohören nutzt (etliche Handys verfügen noch über einen UKW-Chip), der kann dies gut zwei Tage lang tun, ohne Unterbrechung. Potenziell hohe Streamingkosten durch Überschreitung des Datenvolumen-Pakets, dazu eine nicht immer stabile Netzabdeckung sowie erheblicher Energiebedarf – all diese Gründe führen dazu, dass Radiohörer sehr bewusst darauf verzichten, auf mobilen Geräten ihren Lieblingssender zu hören.“ Weiterlesen Radio im Wettbewerb der neuen Medienwelt