Zitiert: Digitalisierung – nur verwalten reicht nicht

Die deutschen Behörden arbeiten weiter, als gäbe es keine Pandemie. Es wurde zwar Geld bereitgestellt, aber nicht für die Umsetzung der Maßnahmen gesorgt. …. Eines der großen Versäumnisse ist, dass die Politik trotz der Ausnahmesituation das seit Jahren bekannte Spiel mit den…

Zitiert: Wie man ARD und ZDF auf eine andere Gestaltung des Auftrags verpflichten kann

Die Frage, ob man zum Beispiel bestimmte zeitliche Mindesterfordernisse und einen angemessenen Mindestanteil für Information und Kultur in den publikumsstarken Tageszeiten vorschreiben darf, ist sehr umstritten. Solche Quotenregelungen werden zumeist nur ausnahmsweise und als letzter Ausweg bezeichnet, etwa eine Quote von mindestens…

Zitiert: „Warum die Bundespresseförderung ihre Ziele verfehlen wird – und wie es besser gehen könnte“

180 Mio. Euro sind noch dieses Jahr für die „Förderung der digitalen Transformation des Verlagswesens“ einkalkuliert, wie eine vierseitige Konzeptskizze des federführenden Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) erläutert. Geplant ist demnach explizit eine „Innovationsförderung“ (S. 2) mit dem Ziel, zum „Erhalt der Medienvielfalt und -verbreitung…

Zitiert: Kinos müssen wie Theater gefördert werden

Für die Wienerin brachte die Pandemie keinen Arbeitsstopp, gerade dreht sie eine Miniserie für Sky. Kinofilme haben für sie dennoch nachhaltigere Wirkung. … Albert sieht die Kulturpolitik gefordert, in die Arthouse-Kinos zu investieren. „Wenn diese verlorengehen, würde das ein großes Loch in die Kultur schlagen. Kinos müssten einen ähnlichen Status wie große Theater- und Konzerthäuser oder Museen bekommen. Auch wenn es sein kann, dass es weniger Publikum geben wird – vielleicht wird das Kino selbst musealer. Das können wir derzeit noch schwer einschätzen, es darf aber kein Argument für oder gegen kulturelle Förderung sein.“

Barbara Albert, derstandard.de, 23.01.2021 (online)