Zitiert: Vielfalt in der Prime Time bei ARD und ZDF

Warum muss jeden Abend in der Hauptsendezeit eine Quizshow oder ein Krimi oder ein Spielfilm laufen dort? Warum nicht mal auch donnerstagsabends in der Hauptsendezeit zwischen 20 und 22 Uhr etwas ins Programm bringen, was sonst eher in Randzeiten nach 23 Uhr läuft? Das wäre eine denkbare Variante. Ob man es dann am Ende genau so scharf stellen muss, in der staatsvertraglichen Regelung, das wird man sehen müssen. Aber genau um diese Frage geht es.

Oliver Schenk, Deutschlandfunk, @mediasres, 18.03.2021 (online)

Der WDR hat nicht weniger, sondern mehr Geld zur Verfügung

Der WDR hat sich in den letzten fünf Jahren stärker verändert als in Jahrzehnten davor. Fast jede Woche entsteht ein neues digitales Angebot. Nicht alles entsteht durch Synergien, manches im linearen Radio oder Fernsehen können wir dann nicht mehr fortführen. Wir haben…

Zitiert: Wird das Großraumbüro die Pandemie überleben?

Es gibt drei Nadelöhre der Automatisierung. In komplexen sozialen Interaktionen sind Algorithmen ziemlich unfähig. Kreativität können sie gar nicht. Und die Beeinflussung von Wahrnehmung auch nicht. Also wenn Sie einen Job haben, in dem Sie verhandeln müssen oder Teamwork wichtig ist, wenn sie neue Ideen oder Produkte entwickeln, oder wenn Sie Kollegen motivieren und leiten müssen, kann man ihre Arbeit nicht automatisieren. Mit diesen drei Nadelöhren kann man ganz gut verstehen, welche Jobs verschwinden und welche nicht.

Wirtschaftshistoriker Carl Benedikt Frey, sueddeutsche.de, 17.03.2021 (online)

Zitiert: Wovon man beim WDR überzeugt ist

Es gibt viele Kulturangebote, die im Linearen immer weniger angenommen, im Digitalen aber unglaublich stark nachgefragt werden. Die Menschen wollen Kultur- und Bildungsinhalte dann angeboten bekommen, wenn sie sie wirklich nutzen möchten. Das ist im Digitalen viel einfacher. Ich bin überzeugt, die hauptsächliche Nutzung von audio-visuellen Kulturangeboten wird künftig vor allem im Netz stattfinden. Da steht uns die eigentliche Blütezeit auch unserer eigenen Kulturinhalte noch bevor.

Valerie Weber, sueddeutsche.de, 17.03.2021 (online)