Zitiert: Wenn Gleichberechtigung das Ziel bleibt, ist Gruppenidentität unproblematisch

Das wird aber galant ignoriert und umgedeutet. Hier landet man schnell beim sogenannten Hufeisenargument. Es wird von der Gefahr „rechter wie linker Identitätspolitik“ gesprochen, als ob sie das Gleiche wären. Es gibt aber einen riesigen Unterschied zwischen „White Power“ und „Black Power“,…

Zitiert: Radionutzung – DAB+ überholt Internet

Nach den Daten der ma 2020 Audio II befindet sich die Audio- bzw. Radionutzung in Deutschland auf einem hohen, stabilen Niveau. Gleichzeitig ist eine zunehmende Radionutzung auf den digitalen Verbreitungswegen (DAB+, Livestream) zu konstatieren. Die Radiohörer honorieren die von den Anbietern zusätzlich…

Zitiert: Reformideen für Auftrag der Sender müssen im April auf den Tisch

Die Bundesländer haben ihr Vorhaben, den Auftrag und die Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu reformieren, mit inhaltlichen und zeitlichen Zielen konkretisiert. Die Rundfunkkommission der Länder will nun auf ein zweistufiges Reformverfahren setzen, wie aus dem Beschluss der Kommission vom 17. März hervorgeht.…

Zitiert: Der Mehrwert des Radios als lineares Programm

Ein Radioprogramm zu gestalten ist eine Kunst für sich. Ich konfrontiere den Hörer und die Hörerin mit einem Gesamtfluss von Sendungen – mit interessanten Ideen, guten Übergängen, überraschenden Angeboten und bringe ihm oder ihr damit andere Welten nahe. Wir hören öfter von Hörerinnen und Hörern, die uns schreiben, so etwas wie: „Ich wollte eigentlich schon abschalten, aber dann hattet Ihr eine so wunderbare Sendung, dass ich drangeblieben bin.“ Das zeigt den qualitativen Unterschied zum reinen Nachfrageprogramm etwa in Audiotheken.

Stefan Raue, rnd.de, 13.12.2020 (online)

Zitiert: Die beschränkte Zukunft von Audio im Netz

Und auch fernab des Fernsehens sieht Buhrow große Veränderungen: So würden etliche Audioangebote ins Netz wandern und die UKW-Welt verlassen. Durch die „neue grenzenlose Technik“ müssten nicht „Dutzende regionale Hörfunkwellen unterhalten werden“. Weitgehende Kooperationen unter den Landessendern und mit dem Deutschlandradio seien möglich. Die UKW-Verbreitung sei bis Mitte des Jahrzehnts gesetzt, „aber in sieben bis zehn Jahren müsse man überlegen, ob man noch lineare Hörfunkwellen in der heutigen Form brauche“. Bis 2030 müssten sich Politik und Sender Ersatzlösungen überlegen.

Tom Buhrow, dwdl.de, 22.03.2021 (online)