Hör-Tipp: Hundepfeifen in der Politik

Wenn es um politische Rhetorik und Propaganda geht, taucht seit einigen Jahren der Begriff der Hundepfeife, im Englischen Dog Whistle genannt, immer wieder auf. Was damit gemeint ist, erklärt der Medienwissenschaftler Stephan Packard.

Deutschlandfunk Nova, 11.04.2021 (online)

Zitiert: Ein Radioprogramm zu gestalten ist eine Kunst für sich

Ich konfrontiere den Hörer und die Hörerin mit einem Gesamtfluss von Sendungen – mit interessanten Ideen, guten Übergängen, überraschenden Angeboten und bringe ihm oder ihr damit andere Welten nahe. Wir hören öfter von Hörerinnen und Hörern, die uns schreiben, so etwas wie: „Ich wollte eigentlich schon abschalten, aber dann hattet Ihr eine so wunderbare Sendung, dass ich drangeblieben bin.“ Das zeigt den qualitativen Unterschied zum reinen Nachfrageprogramm etwa in Audiotheken.

Stefan Raue, rnd.de, 13.12.2020 (online)

Zitiert: Was in der ARD mal möglich war

Klaus Wildenhahn, der Gründer und überzeugende Verfechter des rein improvisierenden „Direct Cinema“ in Deutschland, war bis Anfang der 1990er Jahre selbst Redakteur beim NDR und musste deshalb für die Idee zu seinem nächsten Film niemanden überzeugen. Seine Methode des dokumentarischen Arbeitens: interessante…

Litigation-PR: Justitia hört ziemlich gut

Dieter Wedel, Christoph Metzelder, Sebastian Edathy: Eine neue PR-Branche berät Prominente, die vor Gericht stehen. Ihr Ziel: Manipulation. …. 2018 hat der Mainzer Medienforscher Mathias Kepplinger 580 Richter und Staatsanwälte befragt. Das Ergebnis: 50 Prozent erklärten, vor allem der Angeklagte werde stark…

Zitiert: Wie soziale Netzwerke Medienkritik befördern können

Klar, es ist anstrengend und nervig für JournalistInnen, dass auf Twitter, Facebook und Instagram jedeR Medienkritik äußern kann. Wofür man früher Briefpapier, einen Füller und eine Briefmarke brauchte, braucht es heute nur einen schnell getippten Tweet. Aber genau das ist auch ein Gewinn, weil es ermöglicht, dass wir transparenter und offener über unsere Arbeit und ihre Fehler sprechen könnten.

Anne Fromm, taz.de, 17.10.2020 (online)